Schrecklicher Unfall kurz hinter der Grenze bei Unken

Traunreuter (48) stürzt in den Tod - Schwager und Freunde müssen zusehen

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Unken - Tragischer Unfall im Bezirk Zell am See im Salzburger Land: Ein 48-jähriger Wanderer aus Traunreut stürzte am Samstagnachmittag 30 Meter in einer Rinne ab und konnte nur noch tot geborgen werden.

Der Mann war zuvor mit seinem Schwager, ebenfalls aus Traunreut, sowie zwei weiteren Männern aus Augsburg von einer angemieteten Hütte im Heutal/Gföll in Richtung Norden gewandert. Nach ungefähr einem Kilometer beschlossen die Vier, den markierten Wanderweg zu verlassen und querfeldein auf einen Bergrücken zu gehen. Da sie schon beim Aufstieg mit dem schwierigen Gelände Probleme hatten, haben sie, nach einer Pause auf einem Plateau des Bergrückens, eine andere Abstiegsroute gewählt, allerdings wieder querfeldein.

"Die vier Wanderer kamen daraufhin in ein wegloses Gebiet. Dabei dürfte der 48-Jährige auf nassem Laub ausgerutscht und dann rund 30 Meter über eine Felswand in einer Rinne abgestürzt sein", so Thomas Hauer von der Bergrettung Unken. Seine Begleiter, die das Unglück aus nächster Nähe miterleben mussten, alarmierten sofort die Bergrettung, 

"Ein Rettungshubschrauber seilte einen Arzt zu dem Verunglückten ab, dieser konnte allerdings nur noch den Tod des Wanderers feststellen", hieß es weiter. Der Traunreuter dürfte bei dem Unfall schwere Kopfverletzungen erlitten haben und noch auf der Stelle verstorben sein. Die Polizei hat bereits eine Pressemitteilung zu dem Fall veröffentlicht.

Die Bergrettung Unken war zur Bergung des tödlich Verunglückten im Einsatz. "Alle vier waren für eine Wanderung richtig ausgerüstet, warum sie allerdings vom markierten Weg abgegangen sind, wissen wir nicht", so Huber. Die Bergrettung Unken beklagt in diesem Jahr bereits drei Todesfälle im ihrem Bereich.

hud

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