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Wassermassen, Autos im Meer, Verletzte

„Biblische Katastrophe“ im Urlaubsparadies: Mindestens zwei Tote auf Kreta

Unwetter in Griechenland Kreta
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Heftige Unwetter auf der Urlaubsinsel Kreta haben mindestens zwei Todesopfer gefordert.

Heraklion – Auf der bei vielen Deutschen beliebten griechischen Urlaubsinsel Kreta sind bei einem fürchterlichen Unwetter am Wochenende mindestens zwei Menschen in den Tod gerissen worden.

Schwere Herbststürme haben auf der Ferieninsel außerdem enorme Schäden angerichtet. Neben den beiden Toten wurden auch zahlreiche Verletzte gemeldet. „Es war das schlimmste Unwetter der letzten 100 Jahre“, sagte der Regionalgouverneur von Kreta, Stavros Arnaoutakis, am Sonntag dem Nachrichtenportal Protothema. Die Tageszeitung „Kathimerini“ nannte das Unwetter gar eine „biblischen Katastrophe“.

Bereits am Samstag (15. Oktober) wurde ein 50 Jahre alter Mann im Auto von den Wassermassen mitgerissen und ertrank. Auch eine zunächst vermisste 49-Jährige konnte am Sonntag (16. Oktober) nur tot geborgen werden – das Wasser hatte sie ins Meer gespült. Polizei und Feuerwehr verzeichneten unzählige Anrufe betroffener Bürger, örtlich fiel auch der Strom aus. Videoaufnahmen zeigten, wie Wasser- und Schlammmassen mit gewaltiger Wucht durch enge Gassen strömten und dabei Dutzende Autos, Müll und selbst große Steinbrocken mit sich rissen.

Die Sturzfluten durch starke Regenfälle wirkten wie ein umgekehrter Tsunami – sie rissen einfach alles mit sich, erklärte der Geologie-Professor Efthymios Lekkas im staatlichen Rundfunk. Betroffen von der Katastrophe war vor allem die Region um die Hauptstadt Heraklion an der Nordküste.

Schlimmes Unwetter auf Urlaubsinsel Kreta

Schlimmes Unwetter auf Urlaubsinsel Kreta
Schlimmes Unwetter auf Urlaubsinsel Kreta. © dpa
Schlimmes Unwetter auf Urlaubsinsel Kreta
Schlimmes Unwetter auf Urlaubsinsel Kreta. © dpa
Schlimmes Unwetter auf Urlaubsinsel Kreta
Schlimmes Unwetter auf Urlaubsinsel Kreta. © dpa
Schlimmes Unwetter auf Urlaubsinsel Kreta
Schlimmes Unwetter auf Urlaubsinsel Kreta. © dpa
Schlimmes Unwetter auf Urlaubsinsel Kreta
Schlimmes Unwetter auf Urlaubsinsel Kreta. © dpa
Schlimmes Unwetter auf Urlaubsinsel Kreta
Schlimmes Unwetter auf Urlaubsinsel Kreta. © dpa
Schlimmes Unwetter auf Urlaubsinsel Kreta
Schlimmes Unwetter auf Urlaubsinsel Kreta. © dpa
Schlimmes Unwetter auf Urlaubsinsel Kreta
Schlimmes Unwetter auf Urlaubsinsel Kreta. © dpa

Der internationale Flughafen der Stadt, der auch von vielen deutschen Urlaubern frequentiert wird, blieb am Samstag stundenlang gesperrt. Dutzende Flugzeuge mussten entweder auf die andere Seite der Insel, zum Flughafen nach Chania, oder gar zur Hauptstadt Athen umgeleitet werden. Denn die Landebahn in Heraklion stand zentimeterhoch unter Wasser. Im Laufe des Sonntags zog das Unwetter dann weiter Richtung türkische Küste – die Aufräumarbeiten nach der Katastrophe werden aber wohl monatelang dauern. Die genaue Höhe der Schäden ist bislang nicht bekannt.

mw/mh

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