US-Extremsportler sterben bei "Base-Jump"-Unfall

+
Dean Potter war als Extrembergsteiger und "Base Jumper" in der Szene bekannt. Foto: Patrick Seeger

Los Angeles (dpa) - Zwei "Base Jumper" sind im kalifornischen Yosemite-Nationalpark ums Leben gekommen, sagten Offizielle des Parks der "Los Angeles Times".

Rund 100 Rettungskräfte hätten sich am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) auf die Suche nach dem US-Extremsportler Dean Potter und einem weiteren Mann gemacht, nachdem sie nach einem Sprung aus rund 900 Metern Höhe nicht zurückgekehrt und von einem Bekannten als vermisst gemeldet worden seien, sagte ein Parksprecher der Zeitung. Die Leichen sind den Berichten zufolge im Yosemite-Tal gefunden worden.

"Base Jumping" ist demnach in dem Park verboten. Dabei stürzen sich die Sportler mit einem Fallschirm von Häusern, Brücken oder Bergen.

Potter war als Extrembergsteiger und "Base Jumper" in der Szene bekannt. 2003 gewann er den Laureus World Sports Award als bester Alternativsportler. Ein Jahr später entging der Amerikaner knapp dem Tod, nachdem sich bei einem Sprung in Mexiko sein Fallschirm nicht richtig öffnete. Potter wurde 43 Jahre alt.

Zurück zur Übersicht: Welt-News

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser