Hündin hätte noch Jahre leben können

Irritierender letzter Wille: Gesunde Hündin wird eingeschläfert, weil ihr Frauchen es wollte

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Ein Shih-Tzu-Mischling musste in den USA für seine Besitzerin sterben.

In den USA musste eine putzmuntere Hündin sterben, aus einem unfassbaren Grund: Ihre Besitzerin nahm das Tier mit ins Grab.

Virginia/USA - Eine absolute Horror-Geschichte für jeden Tierfreund ereignete sich in den USA. Weil ihre Besitzerin es per Testament ausdrücklich wünschte, musste Hündin Emma ihrem Frauchen in den Tod folgen. CNN berichtete über den verstörenden Vorfall. Die Amerikanerin ließ ihr Haustier mit sich begraben. Dafür wurde die kerngesunde Emma einfach eingeschläfert! Der Shih-Tzu-Mischling war erst sechs Jahre alt, hätte gut und gerne noch weitere neun Jahre Lebenszeit vor sich gehabt. 

Gesunde Hündin muss sterben, weil Frauchen tot ist - Tierheim konnte es nicht verhindern

Nachdem das Frauchen verstorben war, ging es für die Hündin vorerst ins Tierheim. Dort stellten die Mitarbeiter fest, dass Emma nicht nur kerngesund sondern auch wunderbar zu vermitteln sei. Doch dem Wunsch ihres Frauchens war nichts entgegenzusetzen, selbst dem Anwalt der Verstorbenen waren die Hände gebunden. Denn Tiere werden gerichtlich wie Gegenstände behandelt, da unterscheiden sich die USA nicht von Deutschland, so zieht das fahrlässige Töten eines Tieres beispielsweise auch nur eine Anzeige wegen Sachbeschädigung nach sich. 

Sogar der ausführende Tierarzt gab gegenüber dem CNN zu, dass er das gesunde Tier nicht reinen Gewissens einschläfern könne. Doch am letzten Willen der Besitzerin führte kein Weg vorbei und so wurde Hündin Emma eingeäschert und mit ihrem Frauchen  beerdigt.  

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