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90 Prozent aus Mexiko

USA kämpfen mit Heroin-Krise

Ein Mann "kocht" sich auf einem Löffel die Dosis für einen Schuss Heroin. Foto: Boris Roessler/Symbolbild
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Ein Mann "kocht" sich auf einem Löffel die Dosis für einen Schuss Heroin. Foto: Boris Roessler/Symbolbild

Washington (dpa) - Die USA kämpfen gegen eine gewaltige Schwemme von harten Drogen. «Es ist vielleicht die schlimmste Heroin- und Opiate-Krise seit 60 Jahren», sagte der Drogenexperte des US-Außenministeriums, William Brownfield, am Donnerstag (Ortszeit) in Washington.

Mehr als 90 Prozent des Heroins und der Opiate, die auf den US-Markt gelangten, kämen über die Grenze aus Mexiko, so der Fachmann weiter. Obwohl 80 Prozent des Heroins auf dem Weltmarkt aus Afghanistan stammten, gelangten praktisch keine afghanischen Opiate auf den US-Markt.

Allerdings sei auch der Kampf gegen den internationalen Drogenschmuggel in den vergangenen Jahren deutlich verbessert worden. Brownfield lobte in diesem Zusammenhang den Nachbarn Mexiko für die verbesserte Kooperation. «Die Zusammenarbeit auf diesem Gebiet ist so gut wie nie.»

Den von Präsident Donald Trump favorisierten Bau einer Mauer zu Mexiko, unter anderem um Drogenbaronen den Weg in die USA zu versperren, kommentierte Brownfield nicht. «Wir werden jedes zur Verfügung stehende Werkzeug in unsere Maßnahmen einbeziehen», sagte er lediglich. Die Zusammenarbeit mit den mexikanischen Behörden sei besonders wichtig.

Drogenreport der US-Regierung

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