Bluttat an US-Grundschule: Lehrerin aus Liebe erschossen

Washington/San Francisco - Ein Stalker hat in den USA eine Lehrerin vor ihrer Schule erschossen. Das Tatmotiv: vermschähte Liebe. Nach der Bluttat flüchtete der 30-Jährige, doch er kam nicht weit.

Zum Zeitpunkt der Tat am frühen Morgen seien noch keine Kinder in der Schule gewesen, meldete die Lokalzeitung “The News Tribune“ online. Das ebenfalls 30 Jahre alte Opfer war mit dem Täter von einer früheren Arbeitsstelle her flüchtig bekannt gewesen, teilte Polizeisprecher Mark Fulghum nach Angaben der “Los Angeles Times“ mit.

Polizei tötet Schützen bei Verfolgung

Der Mann habe die Frau später mit Anrufen und Geschenken verfolgt und sie unangemeldet besucht, hieß es. Vor zwei Jahren erwirkte die Sonderschullehrerin vor Gericht, dass er sie nicht weiter belästigen dürfe. Vorige Woche wurde der Mann verhaftet, als er gegen die Auflagen verstieß, kam aber wenig später nach Zahlung einer Kaution wieder auf freien Fuß.

Der Vater des Opfers sprach von einer “bösen“ Tat. Seine Tochter sei aus Angst vor dem Verfolger ins Elternhaus zurückgezogen. Nachbarn, die die Schüsse hörten, beschrieben der Polizei den Täter und dessen Fahrzeug, er wurde wenig später gestellt. Auf der Flucht schoss der Mann auf Polizisten, die das Feuer erwiderten und ihn tödlich trafen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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