Ein Sohn außer Lebensgefahr

Vater räumt Tötung von Familienmitgliedern ein

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Ein Familienvater steht im Verdacht, seine Frau und einen Sohn getötet zu haben. Foto: Aaron Klewer/Einsatz-Report24/dpa

Die Familie sei ihm das Wichtigste im Leben gewesen. Dennoch tötet der Vater zweier Kinder seine Frau und den achtjährigen Sohn.

Karlsruhe (dpa) - Im Mordprozess gegen einen Familienvater vor dem Landgericht Karlsruhe hat der 61-Jährige die Tötung seiner Frau und seines Sohnes eingeräumt.


"Es ist für mich kaum vorstellbar, mit der Tat weiter zu leben", hieß es in einer Erklärung, die seine Anwältin beim Prozessauftakt am Freitag vorlas. Er werde jede Entscheidung des Gerichts annehmen. Seine Familie sei für ihn das Wichtigste in seinem Leben gewesen.

Der Mann soll im Mai vergangenen Jahres seine 38 Jahre alte Frau und den achtjährigen Sohn umgebracht haben. Dessen älterer Bruder wurde bei der Gewalttat in Tiefenbronn bei Stuttgart lebensgefährlich verletzt und entkam dem Tod nur knapp.


Es habe keinen Anlass für die Tat gegeben, teilte der Angeklagte mit. Die wirtschaftliche Situation der Familie sei - entgegen seiner Vernehmung bei der Polizei - gut gewesen. Der Angeklagte räumte jedoch psychische Probleme ein: "Bei mir wurde eine bipolare Störung diagnostiziert."

Pressemitteilung der Polizei dazu vom 28. Mai 2019

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