Verhaftet, weil er 500 Dollar Trinkgeld gab

Kuala Lumpur - Die Polizei in Malaysia hat einen Libanesen verhaftet, der Falschgeld im Nennwert von 66 Millionen Dollar bei sich hatte. Sein Verhängnis: Er gab zu viel Trinkgeld.

Die Beamten wurden von einem Hotel in Kuala Lumpur alarmiert, nachdem der Gast einem Zimmermädchen einen 500-Dollar-Schein als Trinkgeld gegeben hatte. Dabei ist die höchste Banknote, die gegenwärtig gedruckt wird, ein 100-Dollar-Schein. Im Hotelzimmer des spendablen Gastes fand die Polizei neben den 500-Dollar-Scheinen auch solche mit einem aufgedruckten Wert von 100.000 und einer Million Dollar, wie der Leiter der Polizei für Wirtschaftskriminalität, Izany Abdul Ghany, am Freitag mitteilte. Jetzt muss der Libanese mit einer Anklage wegen des Besitzes von Falschgeld rechnen. Bei einem Schuldspruch drohen ihm bis zu zehn Jahre Haft. Die größte je gedruckte Banknote der USA war eine Sonderedition von 100.000-Dollar-Scheinen im Jahr 1934. 500-Dollar-Scheine wurden zuletzt 1945 gedruckt und sind nach Angaben des US-Finanzministeriums nur noch sehr vereinzelt im Umlauf.

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