Causa Esterházy

Vermeintliche Entführung: 88-Jährige auf offener Straße in Limousine gezerrt

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Eine 88-Jährige wurde auf offener Straße in Österreich vermeintlich entführt - nun ist sie wieder aufgetaucht.

Dramatische Szenen haben sich in einer Kleinstadt in Österreich abgespielt: Eine Seniorin wurde wurde am Dienstagnachmittag auf offener Straße vermeintlich entführt. Nun ist sie wohlbehalten wieder aufgetaucht.

Update vom 23. Januar 2019, 11.02 Uhr: Vermeintliche Entführung in Österreich: 88-Jährige wieder aufgetaucht

Die in Österreich vermeintlich entführte 88-Jährige ist wenige Stunden nach ihrem Verschwinden wieder aufgetaucht. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, hat sie sich in der Nacht bei den Behörden in Tirol gemeldet. Die Polizei geht nach den ersten Befragungen der Beteiligten nun davon aus, dass sie freiwillig mitgefahren ist. Bei der 88-Jährigen handelt es sich um die Mutter des Schweizer Managers und Generaldirektors der Esterházy-Betriebe, Stefan Ottrubay - das hat die Polizei nun bestätigt

Aufgrund der seltsamen Begleitumstände des Falls war schon am Dienstagabend nicht ganz klar, „ob es sich um eine Entführung im klassischen Sinn handelt“, sagte Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) im ORF.

Entführung: 88-Jährige auf offener Straße in Limousine gezerrt

Eisenstadt - Auf offener Straße ist eine 88-jährige Frau in Österreich entführt worden. Die Seniorin war nach Polizeiangaben am Dienstagnachmittag im burgenländischen Eisenstadt mit ihrer Pflegerin unterwegs, als plötzlich zwei schwarze Limousinen hielten und die 88-Jährige zum Einsteigen gezwungen wurde. 

Die Polizei reagierte unverzüglich und leitete eine Großfahndung ein. Bei der Frau soll es sich Medienberichten zufolge um die Mutter des Verwalters des Vermögens der Adligenfamilie Esterhazy handeln.

Die Polizei machte indes keine Angaben zur Identität der Entführten. Sie erklärte, die Ermittlungen würden "international" geführt. Die beiden Limousinen hatten demnach womöglich ausländische Kennzeichen.

Großeinsatz an ungarischer Grenze: Autos durchsucht

Der Vorfall löste laut österreichischen Medien einen massiven Polizeieinsatz in der Kleinstadt nahe der ungarischen Grenze aus. Gegen 17.00 Uhr leiteten die Behörden eine Großfahndung im Raum Eisenstadt ein. Nach Angaben eines Augenzeugen wurden Autos mit ausländischem Kennzeichen - insbesondere aus Ungarn - gestoppt und durchsucht.

"Wir ermitteln auf Hochtouren", sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur APA. Österreichs Innenminister Herbert Kickl zeigte sich aber vorsichtig, was die genauen Hintergründe der Tat angeht. "Zur Stunde ist es nicht wirklich gesichert, ob es sich um eine Entführung im klassischen Sinn handelt", sagte der Minister.

Indes entführten zwei Männer in Bremen einen 21-Jährigen und folterten ihn aus Rache im Keller, wie nordbuzz.de* berichtet. Ein Mercedes-Fahrer wollte zudem in Hildesheim ein junges Mädchen entführen, wie nordbuzz.de* berichtet.

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dpa/AFP

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