Erneuter Fall von Tierquälerei

Schock-Video aus Österreich: Frau tritt mehrmals auf Hund ein

Vorarlberg - Der Tierschutzverein Rankweil veröffentlichte ein Video, welches eine Frau zeigt, die mehrmals auf ihren Hund eintritt. Der Verein erstattete Anzeige gegen die Hundehalterin. Jetzt ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Tierquälerei:

Erneut schockiert ein Fall von Tierquälerei das Netz. Der Tierschutzverein Rankweil hat auf YouTube ein schockierendes Video veröffentlicht, welches nicht nur in Österreich für Entsetzen sorgt. In dem kurzen Video ist eine Frau mit zwei angeleinten Hunden bei einem Spaziergang zu sehen. Plötzlich tritt die Hundebesitzerin ohne erkenntlichen Grund mehrmals auf einen der Hunde ein. Zudem reißt sie immer wieder ruckartig an der Leine.

Video aus Vorarlberg: Frau tritt auf ihren Hund ein

Laut vol.at soll das Video in Feldkirch Altenstadt in Vorarlberg aufgenommen worden sein. Die Person, die das Video filmte, habe seit einiger Zeit zudem beobachtet, wie die Frau aus Feldkirch ihren Hund täglich gequält hat. Offenbar sei der Hund auch mit Essensentzug bestraft worden, wie das Nachrichtenportal berichtet.

Der Tierschutzverein Rankweil teilte das Video auch auf Facebook. „Dieser Hund wird sinnlos getreten, auch wenn er sich schon am Boden zusammenkauert. Wenn du dir keine Hilfe holen möchtest bei einem Hundetrainer oder Menschen die sich damit auskennnen. Dann schafft euch bitte auch keinen Hund an!!! Anzeigen unsererseits sind erfolgt“, schreibt der Verein dazu.

Polizei ermittelt gegen die Hundehalterin

Mittlerweile wird gegen die Hundehalterin wegen des Verdachts der Tierquälerei ermittelt. Am Mittwoch, 29. Juli, wurde von Amtstierärzten mit Unterstützung der Polizeiinspektion Feldkirch eine tierschutzrechtliche Kontrolle bei der Frau in Feldkirch durchgeführt. „Die Frau ist geständig, die Tiere wegen ihres Verhaltens mittels Tritten ‚gemaßgeregelt' zu haben", wie die Polizei Vorarlberg am Mittwochabend mitteilte.

Die Hunde wiesen laut Amtstierärztin bei der Untersuchung keine körperlichen Verletzungen auf. Auch die Staatsanwaltschaft und das Bezirksgericht seien informiert.

Weitere Fälle von Tierquälerei in Österreich

Erst vor einer Woche, am Donnerstag, 23. Juli, wurde bekannt, dass ein Landwirt in Kärnten seinen Schweinen Löcher in die Nasen gebohrt und anschließend einen Draht durchgezogen hatte. Der Halter der Schweine wollte damit offenbar verhindern, dass die Tiere im Boden wühlen. Der Mann muss nun mit einer Anzeige wegen Tierquälerei rechnen.

Auch in Graz kam es zu zwei grausamen Fällen von Tierquälereien. So wurden innerhalb von einer Woche zwei gehäutete Katzen gefunden. Eine der Samtpfoten wurde sogar bei lebendigen Leib gehäutet.

Ich bin seit 15 Jahren im Geschäft, es gibt schon immer mal Tierquälerei, aber in so einer Form habe ich das noch nie erlebt,“ so der Polizeisprecher Fritz Grundnig zu dem jüngsten Fall, der sich Mitte Juli ereignete.

jg

Rubriklistenbild: © Screenshot: YouTube/Tierschutzverein Rankweil

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