Zusammenstoß mit Lastwagen

Viele Schulkinder sterben bei Busunfall in Indien

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Die Polizei nannte starken Nebel als mögliche Unfallursache.

Neu Delhi - Marode, überfüllte Straßen, alte Fahrzeuge und erhöhte Geschwindigkeit - ein tragischer Unfall mit vierzehn Toten zeigt erneut,wie gefährlich Indiens Straßen sein können. 

Mindestens zwölf Schulkinder und der Fahrer eines Schulbusses sind bei einem schweren Busunfall in Nordindien getötet worden. In Neu Delhi ist der Bus mit einem Lastwagen kollidiert. Weitere 24 Kinder wurden verletzt, 13 davon schwer.

Das bestätigte Daljit Singh Chawdhary, ein leitender Polizeibeamter des betroffenen Bundesstaats Uttar Pradesh. Laut Polizei war der Schulbus mit etwa 50 Kindern im Alter von sechs bis 15 Jahren in der Nähe der Ortschaft Aliganj im Distrikt Etah auf einer Landstraße unterwegs, als er am frühen Morgen mit einem Lastwagen kollidierte. 

Im sozialen Netzwerk Twitter hatte er die traurige Liste geteilt - mit Namen und Alter der Opfer. Die verstorbenen Schüler waren zwischen fünf und 15 Jahren alt.

Die Polizei nannte starken Nebel als mögliche Unfallursache. Lokale Medien berichteten, der Fahrer des Lastwagens sei zu schnell gefahren und deshalb in den Schulbus gerast.

Premierminister Narendra Modi äußerte sich kurz nach dem Unfall auf dem Kurznachrichtendienst Twitter: "Ich teile den Schmerz der Familien, die diesen Verlust erlitten haben und nehme Anteil am Tod der jungen Kinder", schreibt er.

Indien: tragischer Spitzenreiter bei Verkehrsunfällen

Indien ist das Land mit den meisten Verkehrstoten der Welt. Die häufigsten Ursachen für Unfälle sind marode Straßen, zu alte Fahrzeuge, überfüllte Verkehrswege und Fahren mit zu hoher Geschwindigkeit. Nach Angaben des indischen Verkehrsministeriums gab es im Jahr 2015 fast eine halbe Million Unfälle auf Indiens Straßen, bei denen beinahe 146 000 Menschen starben.

dpa

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