Viele Tote bei Kämpfen mit Islamisten

Parachinar - Die pakistanischen Streitkräfte verschärfen ihr Vorgehen gegen islamische Extremisten in der Stammesregion Orakzai.

Bei Luftangriffen in der an der Grenze zu Afghanistan gelegenen Region kamen am Donnerstag nach Geheimdienstangaben 61 mutmaßliche Extremisten ums Leben. Ziele waren nach Angaben örtlicher Behörden eine Moschee, eine Schule und ein Religionsseminar.

Dem Angriff gingen Informationen voraus, wonach sich in dem Seminar eine Gruppe von Taliban-Führern getroffen haben soll. Am Freitag griffen Aufständische einen Armeeposten in Orakzai an. Dabei wurden nach Angaben der Regionalbehörden fünf Soldaten getötet. Ein Militärsprecher gab an, dass 21 gegnerische Kämpfer getötet worden seien. Orakzai gilt als Hochburg des pakistanischen Taliban-Führers Hakimullah Mehsud, der vermutlich bei einem US-Raketenangriff im Januar ums Leben kam.

dapd

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