Vulkan auf Philippinen schleudert wieder Asche

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Auf den Philippinen ist der Vulkan Bulusan nach drei Monaten Ruhe erneut aktiv geworden.

Manila - Auf den Philippinen ist der Vulkan Bulusan nach drei Monaten Ruhe erneut aktiv geworden. Einer 19 Minuten andauernden Explosion im Inneren des Kraters folgte eine 3.000 Meter hohe Aschefontäne.

Nach wochenlanger Pause ist der Vulkan Bulusan auf den Philippinen wieder aktiv geworden. Er schleuderte am Montag eine 3000 Meter hohe Aschefontäne in die Luft, berichtete das Institut für Vulkanologie, am Montag. 2000 Menschen flüchteten aus den Ortschaften Juban und Irosin am Fuß des Vulkans. Die Behörden warnten die Menschen, die vier Kilometer breite Gefahrenzone rund um den Krater zu betreten. Dort könnten Asche-Fontänen und heißer Dampf innerhalb von Minuten zur tödlichen Falle werden.

“Um 09.12 Uhr hat sich am Bulusan eine Explosion ereignet. Der Vorgang wurde als explosionsartiges Erdbeben registriert, das 19 Minuten dauerte. Das Donnern war zehn Kilometer weit zu hören“, berichtete das Institut. In mehreren Dörfern an den Hängen des Vulkans rund 250 Kilometer südöstlich von Manila ging Asche nieder. In Bulan wurden dadurch die Telefon- und Stromverbindungen zeitweise unterbrochen. Flugzeuge sollten die Region um den Vulkan weiträumig umfliegen, warnte das Institut. Der gut 1500 Meter hohe Vulkan ist einer von 23 aktiven Vulkanen auf den Philippinen. Er war zuletzt im November aktiv. Der letzte richtige Ausbruch passierte 2006.

dpa

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