Wärmerekord: Temperaturen im Durchschnitt bislang bei elf Grad

Mild, milder, Februar: Sonnenhungrige genießen am 15.2. im Englischen Garten in München ihre Brotzeit. Foto: Ursula Düren/Archiv
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Mild, milder, Februar: Sonnenhungrige genießen am 15.2. im Englischen Garten in München ihre Brotzeit. Foto: Ursula Düren/Archiv
Dürre in Dresden: Die Elbe im Juli 2014. Foto: Matthias Hiekel/Archiv
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Dürre in Dresden: Die Elbe im Juli 2014. Foto: Matthias Hiekel/Archiv
Sonnenanbeter: Sommerabend auf dem Teufelsberg in Berlin. Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv
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Sonnenanbeter: Sommerabend auf dem Teufelsberg in Berlin. Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv
Sommerimpression bei 37 Grad: Im Sommer 2014 half nur viel Wasser. Foto: Patrick Pleul/Archiv
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Sommerimpression bei 37 Grad: Im Sommer 2014 half nur viel Wasser. Foto: Patrick Pleul/Archiv
Abkühlung im Freibad: Die zu warmen Jahre häufen sich seit der Jahrtausendwende. Foto: Matthias Hiekel/Archiv
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Abkühlung im Freibad: Die zu warmen Jahre häufen sich seit der Jahrtausendwende. Foto: Matthias Hiekel/Archiv
Mit geschlossenen Jalousien trotzten in Dresden die Bewohner eines Plattenbaus der Hitze. Foto: Matthias Hiekel/Archiv
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Mit geschlossenen Jalousien trotzten in Dresden die Bewohner eines Plattenbaus der Hitze. Foto: Matthias Hiekel/Archiv
Abkühlung im Springbrunnen. Foto: Kay Nietfeld/Archiv
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Abkühlung im Springbrunnen. Foto: Kay Nietfeld/Archiv

Offenbach (dpa) - Das Jahr 2014 wird voraussichtlich das wärmste in Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnung - und ein Rekord ist in den ersten elf Monaten bereits geknackt worden. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, lag die Durchschnittstemperatur bislang bei genau elf Grad.

"Das hat es seit 1881 noch nie gegeben", sagte ein DWD-Meteorologe. Außerdem ist der diesjährige Herbst demnach der zweitwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Wärmer war nur der Herbst 2006. Vor allem im Oktober und November wurde immer wieder warme Luft aus dem Süden und Südwesten nach Mitteleuropa transportiert.

Damit der gesamte Jahresschnitt noch nennenswert sinkt, muss der Dezember flächendeckend extrem kalt werden - doch darauf deutet nach Ansicht der Wetterforscher bislang nichts hin. Im Gegenteil: "Deutschland befindet sich zwischen zwei großen Druckgebilden", teilte der DWD mit. Und die sorgen dafür, dass das breite Temperaturgefälle in Deutschland auch am ersten Advent-Wochenende noch bestehenbleibt.

Während im Nordosten frostiges Glühwein-Wetter herrscht, profitiert der Südwesten von milder Luft aus Spanien. So bleibt es am Hochrhein mit Werten um acht Grad am Wärmsten. An der Oder werden hingegen nachts bis zu minus fünf Grad erreicht, tagsüber pendeln die Werte dort um den Gefrierpunkt. Dauerfrost also.

Kältester Ort in Deutschland war in der Nacht zum Freitag Lichtentanne bei Zwickau in Sachsen. Dort wurden -4,4 Grad als Tiefstwert gemessen. An der Zweiteilung ändert sich nach Angaben des DWD auch zum meteorologischen Winteranfang am Montag nicht viel. Die Werte liegen weiter zwischen 0 und 6 Grad. Nur im Osten beginnt der Winter mit Frost.

Für Meteorologen ist der 1. Dezember der erste Wintertag. Sie teilen das Jahr vor allem aus statistischen Gründen in Quartale mit ganzen Monaten ein. Der kalendarische (astronomische) Winteranfang ist am Tag der Wintersonnenwende. In diesem Jahr ist es am 22. Dezember um 00.03 Uhr MEZ so weit.

Deutscher Wetterdienst

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