Waran illegal gehalten - Kleinkind stirbt   

Niederösterreich - Ein 13 Monate altes Kind hat sich bei einem Waran eine Salmonelleninfektion zugezogen und ist in der Folge daran gestorben. 

Die Eltern des Kindes hatten die exotische Echse laut dem Gesundheitsministerium illegal in ihrer Privatwohnung in Stockerau in Niederösterreich gehalten. Das berichtet die österreichische Nachrichten-Website oesterreich.orf.at.

Der Bub war in der vergangenen Woche mit starken Krankheitssymptomen (Brechdurchfall) in ein Wiener Krankenhaus eingeliefert worden, wo er verstarb. Bei der Obduktion wurde eine Salmonelleninfektion festgestellt.

Laut dem Online-Portal hatte die Mutter zunächst behauptet, im Krankenhaus habe man ihr mitgeteilt, ihr Sohn sei an plötzlichem Kindstod verstorben. Das aktuelle Untersuchungsergebnis bestätigt jedoch, dass der seltene Salmonellenstamm "Salmonella Kintabo", der im Kot des Warans nachgewiesen wurde, auch beim toten Kind gefunden wurde. Somit gilt die Todesursache als erwiesen. Die Ansteckung geschah offensichtlich über die Ausscheidungen des Tieres.

Ein zweiter exotischer Salmonellen-Typus, der in der Leiche des Kindes nachgewiesen wurde, wird jetzt mit Proben von den beiden anderen Reptilien verglichen, die sich die Eltern neben dem Waran in ihrer Wohnung hielten.

Die fünfjährige Schwester des toten Kindes sowie deren Eltern sind offensichtlich nicht erkrankt. Aus der Wohnung ist die Familie in der Zwischenzeit ausgezogen.

 

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Welt-News

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser