Unwetter und Wassermassen auf Kanaren

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Die Straßen von Los Realejos (nördlich von Teneriffa) sind überflutet.

Santa Cruz - Heftige Gewitterschauer haben auf den Kanarischen Inseln ganze Stadtviertel unter Wasser gesetzt. Auf Teneriffa wütetete das schlimmste Regenunwetter seit mehr als 40 Jahren.

Auf Gran Canaria waren am Dienstag mehrere Straßenzüge in der Inselhauptstadt Las Palmas überschwemmt. Zahlreiche Läden, Wohnungen und Tiefgaragen standen nach Angaben der Behörden unter Wasser.

Auf der Nachbarinsel Teneriffa hatte am Vortag das schlimmste Regenunwetter seit mehr als 40 Jahren ein Verkehrschaos im Norden und Westen ausgelöst. Die Wassermassen rissen parkende Autos fort und brachten Mauern zum Einsturz. Menschen kamen nicht zu Schaden. In mehreren Bergdörfern brach nach Presseberichten Panik aus. Das Wasser stürzte mit solcher Gewalt zu Tal, dass es das Erdreich von Feldern und Gärten fortspülte.

Die Autobahn zwischen der Inselhauptstadt Santa Cruz und Puerto de la Cruz wurde gesperrt. Mehrere Landstraßen waren nach Erdrutschen unpassierbar. Am stärksten war die Gegend um Puerta de la Cruz und La Orotava im Westen von Teneriffa betroffen. Dort gingen bis zu 100 Liter Regenwasser pro Quadratmeter nieder. Ein Unwetter dieser Stärke hatte es im Norden Teneriffas zuletzt im Jahr 1968 gegeben. Am Dienstag fiel in zahlreichen Schulen der Unterricht aus.

dpa

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