Himmelslaternen für den Weltfrieden

Weltrekord: Miagao geht 15.000 Lichter auf

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Über 15.000 Himmelslaternen haben Studenten der Visayas Uni auf den Philippinen aufsteigen lassen.

Miagao - Über 15.000 Himmelslaternen haben Studenten der Visayas Uni auf den Philippinen aufsteigen lassen. Mit dem spektakulären Zeichen für den Weltfrieden haben sie einen neuen Rekord aufgestellt.

Es war nicht der Sternenhimmel, der am Freitag den Campus der Visayas Universität in Miagao auf den Philippinen erhellte. Auch keine Tausende Glühwürmchen funkelten dort am Firmament - es waren über 15.000 Himmelslaternen, die sich still und erhaben in die Luft erhoben hatten. Ein atemberaubend schöner Anblick.

"Die meisten Konflikte auf der Welt entstehen aus einem Mangel an inneren Frieden des Einzelnen", ist der Veranstalter der Aktion, Dr. Emiliano Bernardo III, überzeugt, schreibt die "Daily Mail". Auf jedem einzelnen der Mini-Heißluftballone stand deshalb "Weltfrieden durch inneren Frieden" geschrieben.

Wunderschöner Weltrekord mit 15.000 Himmelslaternen

Wunderschöner Weltrekord mit 15.000 Himmelslaternen

Die über 10.000 Teilnehmer der Aktion, die auf dem Fußballfeld der Uni zusammengekommen waren, knackten so den bisherigen Rekord für die größte Menge gleichzeitig schwebender Himmelslaternen, bestätigte ein Schiedsrichter des Guinness Book of Records. Vor einem Jahr waren in einem Einkaufszentrum in Rumänien 12.470 Himmelslaternen aufgestiegen.

Himmelslaternen, auch Kong-Ming-, Glücks- oder Wunschlaternen genannt, stammen ursprünglich aus China, wo sie vor knapp 2000 Jahren erfunden wurden. Die federleichten Tüten aus Seidenpapier steigen durch die Wärme einer in ihrem Inneren befestigten offenen Flamme in der kühlen Nachtluft nach oben. Ihr Licht ist kilometerweit zu sehen. Hierzulande sind sie nach mehreren Unfällen praktisch verboten.

hn

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