Entsetzlicher Vorfall in Wien

Mädchen (8) bohrt sich Drogen-Spritze durch Hand

Wien - Ein schlimmer Vorfall hat sich in der österreichischen Hauptstadt ereignet: Beim Spielen fiel ein Mädchen auf eine gebrauchte Spritze. Eine Infektion mit Hepatitis oder HIV ist nicht auszuschließen. 

Ein acht Jahre altes Mädchen muss derzeit in Wien die Hölle durchleben: Wie "oe24.at" berichtet, bohrte sich das Mädchen beim Spielen auf einem Spielplatz eine gebrauchte Spritze durch die Hand. Die Achtjährige wollte auf eine Tunnelrutsche klettern, verlor dabei aber das Gleichgewicht und kam zu Sturz. Beim Aufprall auf den Boden spürte sie einen Stich - sie war mit ihrer Hand auf eine Spritze, die im Rindenmulch lag, gefallen.

Eine Zeugin leistete sofort erste Hilfe. Eine Infektion - schlimmstenfalls mit HIV oder Hepatitis - ist nicht auszuschließen. Eine medizinische Abklärung dafür dauert aber mehrere Wochen.   

Wie oe24.at berichtet, ist es nicht der erste Vorfall dieser Art. In der Nähe des Spielplatzes befinde sich ein Suchtgiftzentrum, immer wieder gebe es Probleme mit liegen gelassenen Spritzen. 

(Red.)

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