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Tritte und Beleidigungen mitten in Wien

Autofahrer hat die Schnauze voll und zerrt Klimakleber rabiat von Straße

Wien Wiener Gürtel Klimaaktivisten
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Klimaaktivisten blockierten am Mittwoch (11. Januar) erneut eine wichtige Verkehrsader in Wien.

Wien – Es waren wilde Szenen, die Passanten mit ihren Handys filmten: Am Mittwochmorgen (11. Januar) haben Klimakleber einmal mehr eine wichtige Verkehrsader in Wien blockiert – bis es einem Autofahrer zu bunt wurde:

Gegen 8 Uhr – und damit mitten im Berufsverkehr – legten die Klimakleber den Verkehr auf dem Wiener Gürtel in der Nähe des Westbahnhofes lahm. Sie klebten sich dort an einem Zebrastreifen mit den Händen auf der Straße fest. Laut einem Bericht von heute.at war die Polizei mit einem Großaufgebot vor Ort. Einem Autofahrer ging es bei der Räumung jedoch anscheinend nicht schnell genug. Er hatte keine Lust mehr auf Stau und verlor die Nerven. Wie diverse Videos zeigen, sprang der Mann aus seinem Auto und „legte selbst Hand an“.

Zu sehen ist, wie der Mann auf mindestens zwei selbsternannte Klimaretter zurennt und beginnt, diese von der Straße zu reißen. Dabei gibt es auch heftige Tritte gegen den Körper eines Aktivisten. Auch einige derbe Beleidigungen in Richtung der auf der Straße sitzenden Aktivisten sind zu hören. Unklar ist bislang, ob einer der Aktivisten bei der Attacke verletzt wurde.

„Obwohl wir gestern (Dienstag) mit Handschellen ins PAZ (Anm. der Red.: Polizeianhaltezentrum) abgeführt wurden, sitzen wir heute wieder auf der Straße. Es geht um unsere Zukunft - wir lassen uns nicht aufhalten“, hatten die Aktivisten der „Letzten Generation Österreich“ auf Twitter parallel angekündigt. Zugleich posteten sie ein Video, das einige Aktivisten zeigt, die erst kurz vor der neuerlichen Blockade aus dem Polizeigewahrsam entlassen worden waren. Unklar ist ebenfalls, ob gegen den rabiaten Autofahrer nun ermittelt wird.

mw

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