Wegen "Beratungsdiebstahl"

Wiener Sporthändler will 35 Euro für Ratschläge

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Wien - Viele Verkäufer klagen seit einigen Jahren über ein angeblich großes Problem: So sollen sich zahlreiche Kunden erst im Laden beraten lassen, um dann das Produkt, aber via Internet zu bestellen. Ein Wiener Sporthändler geht jetzt rigoros gegen diese Problematik vor.  

Helmut Traxler verkauft in Wien, Bogensportgeräte und ist es leid Kunden erst lange Zeit zu beraten, welche am Ende nichts bei ihm kaufen möchten. Deshalb hat er nun, wie krone.at berichtet, eine Beratungspauschale von 35 Euro eingeführt. Damit will er den "Beratungsdiebstahl" bekämpfen. Kauft ein Kunde im Nachgang doch jenes Sportgerät, wird ihm die Beratungsgebühr gutgeschrieben.  

Ob dies eine dauerhafte Lösung des Problems darstellt, bleibt abzuwarten. Vor allem, weil laut einer Umfrage von Marketagent, nur elf Prozent der Kunden sich erst im Geschäft beraten lassen, um dann die ausgewählte Ware über eine Internet-Plattform zu bestellen. Andersherum, sollen drei mal mehr Käufer das Internet als digitalen Showroom nutzen, um danach im "normalen" Handel den Artikel zu erwerben.  

Rubriklistenbild: © dpa

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