Drei von sieben Kindern des Paares tot

Zehn Wochen altes Baby stirbt weil Eltern lieber Saufen gehen

Wigan/England - Am dritten Tag eines Familienurlaubs starb das kleine Mädchen. Die Eltern gingen auf eine Sauftour und ließen die Kleine angeschnallt in einem Autositz im Hotelzimmer zurück. Sie war nicht das erste Kind des Paares, das bereits so jung verstarb:

Ein Elternpaar machte zusammen mit ihren Kindern einen Familienurlaub nach Wigan (England). Am Abend des dritten Urlaubstages gingen die beiden Eltern zusammen Saufen und ließen dabei ihre Kinder alleine im Hotelzimmer zurück. Darunter ein nur zehn Wochen altes Mädchen, das am nächsten Morgen um 10 Uhr tot neben seinem Zwillingsgeschwisterchen aufgefunden wurde, wie MailOnline berichtet.

Nach eigenen Angaben der Eltern kamen sie angeblich um 1 Uhr zurück und die Mutter fütterte das Mädchen zuletzt um 2.30 Uhr. Am Morgen fand der Vater dann seine leblose Tochter im Autositz und ging dann sofort an die Rezeption. Nach nur zwei Minuten waren Sanitäter vor Ort. Diese stellten allerdings fest, dass das Baby bereits seit vier Stunden tot war, woraufhin jegliche Wiederbelebungsversuche eingestellt wurden. 

Traurigerweise nicht das erste Kind des Paares, das verstarb:

Ermittlungen ergaben, dass dies nicht der erste Todesfall in der Familie war. Insgesamt wurden drei von insgesamt sieben Kindern des Paares nicht älter als 16 Monate. Eines davon starb nach nur drei Tagen. Die übrigen vier Kinder leben immer noch bei den Eltern und leiden laut MailOnline "unter starken Gesundheitsproblemen".

Der Vater sei ein Gewalttäter, ,,der kurz vor Beginn der Beziehung aus einer 30-monatigen Haftstrafe wegen Raubüberfalls entlassen wurde", berichtet MailOnline. Sowohl die Mutter als auch der Vater sind beide Alkoholabhängig und bei Sozialdiensten bekannt. Die Mutter tauchte einmal betrunken im Krankenhaus auf, als sie in der 20. Woche mit den Zwillingen Schwanger war. Häusliche Gewalt war wohl auch ein Problem in der Beziehung.

Stefanie Dietz

Rubriklistenbild: © picture alliance, dpa (Symbolbild)

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