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Argentiniens WM-Titel-Parade endet im Desaster

Mit mehreren Verletzten: Erst springen Fans auf Bus – dann gehen sie auf Polizisten los

WM-Feier in Argentinien abgebrochen
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Ein Polizist der argentinischen Bereitschaftspolizei feuert eine Schrotflinte, nachdem eine Parade zur Feier der Weltmeister in Buenos Aires abrupt abgebrochen wurde.

Bei der WM-Siegesparade der argentinischen Fußball-Nationalmannschaft in Buenos Aires sind zwei Fans auf den Bus gesprungen, was im weiteren Verlauf zum Abbruch des Events führte. Stunden danach kam es zu Zusammenstößen mit mehreren Verletzten.

Buenos Aires – Bei der Siegesparade der argentinischen Fußball-Nationalmannschaft in Buenos Aires waren zunächst zwei Fans auf den Bus des Teams um Kapitän Lionel Messi gesprungen. Ein Mann sprang am Dienstag (20. Dezember) von einer Brücke in den offenen Doppeldeckerbus des Teams, wie in von der Zeitung „La Nación“ veröffentlichten Videos zu sehen war. Mehrere Spieler versuchten noch, ihn per Handzeichen von seinem Vorhaben abzubringen. Ein zweiter Mann landete auf dem hinteren Teil des Busses, rutschte ab und stürzte auf die Straße. Ob er sich dabei verletzte, war zunächst unklar.

In einem offenen Bus war die Nationalmannschaft am Dienstagmittag vom Gelände des Fußballverbandes „AFA“ vor den Toren von Buenos Aires in die Hauptstadt aufgebrochen. Angesichts der riesigen Menschenmenge kam der Bus allerdings nur im Schritttempo voran oder teilweise gar nicht mehr. Schließlich wurde die Parade abgebrochen und die Spieler überflogen in Hubschraubern die Innenstadt von Buenos Aires. Laut Medienberichten hatten geschätzt fünf Millionen Menschen auf den Straßen der Stadt gefeiert und versucht, einen Blick auf das Weltmeister-Team um Lionel Messi, Ángel Di María & Co. zu erhaschen.

Die argentinischen Weltmeister fuhren mit einem Doppeldecker-Bus durch Buenos Aires.

Nach abgebrochener WM-Titel-Parade: Mehrere Verletzte und Gerüchte um Tote

Stunden nach dem Abbruch der Siegesfeier für den WM-Titel der argentinischen Nationalmannschaft ist es in der Hauptstadt Buenos Aires zu Zusammenstößen gekommen. Wie die US-Nachrichtenagentur „AP“ unter Berufung auf lokale Medien berichtete, wurden dabei mindestens acht Menschen verletzt. Laut der „Bild“ bestätigten die Behörden wiederum, dass diese Zahl inzwischen bis auf 31 gestiegen sei. Auch unbestätigte Gerüchte mit mehreren Toten machen aktuell die Runde.

Auf Fotos war zu sehen, wie Einsatzkräfte mit Helmen und Schildern geschützt in Formation rund um den Obelisken standen, um den herum argentinische Fußball-Fans traditionell Siege feiern. Den Angaben zufolge handelte es sich um isolierte Vorfälle, als der größte Teil der Menschen schon nicht mehr vor Ort war

Fußballfans, die stundenlang auf eine Parade zur Begrüßung der Weltmeistermannschaft gewartet haben, bedrohen die Polizei mit Glasflaschen, die die Fans in Buenos Aires vertreiben wollte.

Argentinien-Verbandsboss mit Kritik: „Eine Schande!“

Es gab Kritik am Verhalten der Sicherheitskräfte und der mangelhaften Organisation, wie auch von Argentiniens Verbandspräsidenten Chiqui Tapa via Twitter: „Sie lassen uns nicht all die Leute begrüßen, die beim Obelisken waren. Dieselben Sicherheitsbehörden, die uns eskortiert haben, erlauben uns nicht, weiterzugehen. Eine Schande!“

dpa/mck

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