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Das steckt hinter der mehr als ungewöhnlichen Aktion

Mysteriöses Manöver: Airbus zeichnet „XLR“-Schriftzug in die Luft

Der Airbus A321XLR zeigte am 13. Dezember ein ungewöhnliches Manöver über dem Atlantik.
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Der Airbus A321XLR zeigte am 13. Dezember ein ungewöhnliches Manöver über dem Atlantik.

Anfang der Woche warf ein mehr als ungewöhnliches Flugmanöver eines Airbus Fragen auf. Das Flugzeug zeichnete mit seiner Route über dem Atlantik den Schriftzug „XLR“. rosenheim24.de erkundigte sich nach den Hintergründen.

Toulouse/Taufkirchen – Wer am Dienstag (13. Dezember) zufällig auf das Online-Portal flightradar24.com oder die zugehörige Smartphone-App schaute, konnte unter Umständen eine besonders eigenwillige Flugroute eines mutmaßlichen Passagierflugzeugs an der französischen Atlantikküste erkennen.

Das Flugzeug, Angaben des Portals zufolge ein Airbus A321-251NY, zeichnete mit seiner Flugroute gewissermaßen die Buchstaben „X“, „L“ und „R“ nach, nachdem es kurz zuvor in Toulouse gestartet war. Nach diesem künstlerisch angehauchten Manöver flog der Airbus über Irland und Schottland bis nach Norwegen, um von dort aus über Deutschland, Österreich und Italien zurück nach Toulouse zu kehren – ohne jeglichen Zwischenstopp.

Testflug von neuem Airbus

Doch was steckt hinter dem „XLR“-Manöver über dem Atlantik? Erste Recherchen ergaben, dass sich die drei Buchstaben auch in der Zulassung des Flugzeugs wiederfinden. Handelte es sich also eventuell um einen Testflug? rosenheim24.de erkundigte sich deshalb direkt bei Airbus am deutschen Standort in Taufkirchen bei München.

Heiko Stolzke, Pressesprecher der Airbus Operations GmbH, konnte diese Vermutung letztlich bestätigen und weiteres Licht ins Dunkel bringen. Seinen Angaben zufolge handelte es sich bei dem Flugzeug um einen Airbus A321XLR, wobei die drei Buchstaben für „Xtra Long Range“ stehen.

Dabei handle es sich um eine neue Version mit besonders großer Reichweite dank eines Zusatztanks im Rumpf. Im Juni absolvierte dieses Modell seinen Erstflug, nun laufe Angaben Stolzkes zufolge die Erprobungsphase, ehe 2024 die ersten Exemplare in den Liniendienst gehen sollen.

„XLR“-Schriftzug als Gruß an die Fans

„Bei der Erprobung neuer Varianten stehen unter anderem Flüge über eine lange Strecke beziehungsweise über vergleichsweise lange Zeit auf dem Programm“, erklärt Stolzke weiter. Um eben einen solchen Flug habe es sich am Dienstag gehandelt.

„Die Route ist dabei zweitrangig, es geht vor allem um die geflogene Zeit und Erprobung diverser Systeme. Als Gruß an die Fangemeinde des Flugzeuges hat die Besatzung dann in Koordination mit der Flugsicherung das ,XLR‘ geflogen“, erklärt der Pressesprecher abschließend.

aic

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