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Straßen und Brücken weggespült: Heftige Überschwemmungen in Yellowstone-Nationalpark     

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Von: Martina Hunger

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Überschwemmungen im Yellowstone-Nationalpark
Der schnell fließende Yellowstone River überflutet ein kleines Bootshaus, nördlich des Yellowstone National Park. © Sam Glotzbach/dpa

Erdrutsche, beschädigte Brücken, herabstürzende Felsen: Die Parkverwaltung des Yellowstone National Park spricht nach heftigen Regenfällen von „extrem gefährlichen Bedingungen“. Zahlreiche Menschen wurden in Sicherheit gebracht.

Wegen heftigen Regens und Überschwemmungen ist der Yellowstone-Nationalpark in den USA bis auf Weiteres für alle Besucher geschlossen worden. Die Parkverwaltung sprach von „Rekordüberschwemmungen“, die Straßen und Brücken weggespült hätten. Außerdem warnte sie vor abstürzenden Felsen, Schlammlawinen und „extrem gefährlichen Bedingungen“ im Park. Zahlreiche Menschen seien in Sicherheit gebracht und die Eingänge geschlossen worden.

Der National Park Service bemühe sich, die Besucher und Mitarbeiter zu erreichen, die sich noch an verschiedenen Orten aufhielten. Im Besonderen gehe es dabei um den am stärksten betroffenen nördlichen Teil. „Wir werden den Zeitpunkt der Wiedereröffnung des Parks erst kennen, wenn das Hochwasser zurückgegangen ist und wir die Schäden im gesamten Park beurteilen können“, erklärte der Parkbetreiber.

Mindestens bis Mittwoch werde der Park aber definitiv geschlossen bleiben. Der Yellowstone-Nationalpark liegt nahezu vollständig im Bundesstaat Wyoming, reicht aber bis nach Idaho und Montana.

Auslöser für die Überschwemmungen und Erdrutsche waren tagelange sintflutartige Regenfälle in der Region. Hinzu kam Schmelzwasser. Die Parkverwaltung bezeichnete die Niederschläge und Überschwemmungen als beispiellos. 

mh

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