Nicht der erste tragische Unfall in einer Thermalquelle

US-Amerikaner (23) löst sich in heißem Säurebecken komplett auf

  • schließen

Yellowstone-Nationalpark/USA - Ein 23-Jähriger wollte im Norris-Geysir-Becken, dem heißesten Geysir-Becken im Yellow Stone National Park in den USA, ein heißes Bad nehmen - und fiel in das Säurebecken: 

Wie der Telegraph berichtet, machte sich der junge US-Amerikaner mit seiner Schwester zum baden auf den Weg zu der gefährlichen und säurehaltigen Thermalquelle. Wie die Schwester mitteilte, habe ihr Bruder mit einem Finger die Temperatur des Thermalbads prüfen wollen, als er plötzlich das Gleichgewicht verlor und in das Becken stürzte

Sofort alarmierte Ranger versuchten vergeblich, den Mann in dem unwegsamen Gelände an dem brüchigen Rand des Beckens herauszuziehen. Nach mehreren Stunden entdeckten sie die Leiche des 23-Jährigen schließlich im Becken treiben. Die Einsatzkräfte kamen allerdings nicht nah genug an den Leichnam heran und konnten ihn nicht bergen. 

Als sich die Ranger tagsdrauf erneut zu der Unfallsstelle begaben, war von dem 23-Jährigen nichts mehr übrig. Die Säure in dem Thermalbecken löste den Körper des Amerikaners komplett auf. Lediglich wenige Überreste, wie Flip-Flops oder seine Geldtasche wurden gefunden. 

Seit 1890 seien immer wieder tragische Unfälle an den Säurebecken in um um den Yellowstone bekannt geworden. Mindestens 22 Menschen seien dabei bereits gestorben. 

mb

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Welt-News

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser