Yemenia-Absturz: "Pilotenfehler"

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Französische Soldaten bei der Bergung eines Wrackteils des vor den den Komoren abgestürtzten Yemenia-Airbus.

Paris - Der Airbus-Absturz am 30. Juni vor den Komoren, bei dem 152 Menschen starben, geht angeblich auf einen Pilotenfehler zurück.

Der Pilot der jemenitischen Fluggesellschaft Yemenia sei beim Landeanflug auf Moroni bei starkem Wind zu schnell und im falschen Korridor runtergegangen, erklärte die Vereinigung der Hinterbliebenen am Samstag in Marseille. Das habe das Pariser Amt für Unfallanalyse BEA nach Auswertung der Flugschreiber deutlich gemacht.

Die Vereinigung möchte nun Aufklärung, ob andere Fehler, zum Beispiel der Elektronik, ebenfalls eine Rolle gespielt haben könnten. Für den Bericht über den Unfallhergang sind die Komoren zuständig, die das BEA um Hilfe gebeten hatten.

dpa

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