Todesschütze (23) nicht verhaftet

Youtuber (20) aus den USA inszeniert Raubüberfall und wird erschossen

Ein 20-jähriger Youtuber aus den USA wollte ein sogenanntes „Prank-Video“ drehen, in dem er einen Raubüberfall vortäuscht. Der Streich endete tödlich für den jungen Mann.

Nashville - Ein 20-jähriger US-Amerikaner wurde beim Drehen eines sogenannten „Prank-Videos“ erschossen.

20-Jähriger bei Youtube-Streich erschossen

Der junge Mann wollte mit einem Freund einen Raubüberfall für ein Youtube-Video inszenieren. Mit großen Messern in der Hand näherten sich die beiden einer Gruppe Menschen, die sich in der Nähe eines Trampolin-Parks aufhielten. Ein 23-Jähriger zog daraufhin eine Schusswaffe und feuerte auf den Youtuber.

Todesschütze wird nicht verhaftet

Der junge Mann erlag seinen schweren Schussverletzungen. Der Freund des Youtubers erklärte, dass es sich bei dem Überfall um einen „Prank“ gehandelt habe. Gegenüber der Polizei gab der Schütze an, dass er keine Ahnung hatte, dass es sich um einen Streich handelte und berief sich auf sein Recht auf Selbstverteidigung. Er wurde von der Polizei nicht verhaftet.

Sogenannte „Robbery Prank Videos“ sind in den USA relativ beliebt. Die Videos werden oft aufwendig mit Schreckschusswaffen, Sturmhauben und Fluchtfahrzeugen inszeniert, wie die BBC berichtet. Google änderte wegen der vielen Vorfälle vor zwei Jahren seine Nutzungsbedingungen.

bcs

Rubriklistenbild: © dpa / montage

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