Wärter eilen zu Hilfe

Krasses Video: Löwen jagen Zoobesucher!

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Mit einem Wasserstrahl versuchen die Wärter die Löwen vom Zoobesucher fernzuhalten.

Barcelona - Total irre! Ein Zoobesucher kletterte im Zoo über eine Absperrung in das Löwengehege. Dort gab es einen Kampf um Leben und Tod. Wie durch ein Wunder überlebte der Eindringling.

Ein Zoobesucher ist in Barcelona in das Löwengehege eingedrungen und von den Raubtieren schwer verletzt worden. Der Mann sei über eine Absperrung geklettert und in den Graben des Geheges gesprungen, berichtete die spanische Nachrichtenagentur Efe am Sonntag unter Berufung auf Augenzeugen. Dort sei er von mehreren Löwen angegriffen worden.

Zoo-Bedienstete hatten nach Medienberichten versucht, die Raubtiere mit Wasser aus Schläuchen von ihrem Opfer abzudrängen. In einem zu den Käfigen führenden Tunnel konnte der Verletzte schließlich von Wärtern und Feuerwehrleuten in Sicherheit gebracht werden.

Im Video: Zoobesucher klettert ins Löwengehege

Die Motive des in einem Löwengehege in Barcelona schwer verletzten Zoobesuchers sind auch am Montag weiter unklar. Laut Medienberichten hatte der Mann in der Vergangenheit schon häufiger mit provokanten Aktionen Aufsehen erregt. So hatte der 45-Jährige am 11. September, dem Nationalfeiertag der Katalanen, eine Polizeisperre durchbrochen und eine Flagge der katalanischen Separatisten verbrannt, berichtete die Lokalpresse am Montag.

Erst vor gut zwei Wochen war der Mann in Barcelona auf das Baugerüst vor einem Gebäude des berühmten Architekten Antoni Gaudí geklettert. Dort brachte er Plakate mit Nazi-Symbolen und Parolen gegen die Abtreibung an. Er soll ein vom Dienst freigestellter Polizist sein.

Laut Presseberichten gehörte er früher der paramilitärischen Polizeitruppe der Guardia Civil (Zivilgarde) an. Am Sonntag war der Mann - mit einer militärischen Tarnuniform bekleidet - vor den Augen zahlreicher Zoobesucher in das Löwengehege geklettert. Den Angriffen von zwei Raubtieren setzte er sich nicht zur Wehr.

Er blieb verletzt am Boden liegen und konnte erst eine halbe Stunde später von Wärtern und Feuerwehrleuten geborgen werden. Was ihn zu der Aktion bewogen hatte, blieb weiterhin unklar.

dpa/redro24

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