Kinder-Pornos: Professor verliert sein Amt

+
Der Professor habe das Vertrauensverhältnis zu seinem Dienstherrn endgültig zerstört, sagte Gerichtspräsident Thomas Smollich in der Urteilsbegründung.

Göttingen - Dass er zahlreiche verbotene Kinderpornos auf seinen Dienstcomputer geladen hat, kostet einen Göttinger Universitäts-Professor sein Amt.

Die Entfernung des Lebenszeitbeamten aus dem Dienst ist rechtmäßig, entschied das Verwaltungsgericht Göttingen am Dienstag (Aktenzeichen: 5 A 4/07). Der Wissenschaftler, der die Vorwürfe eingeräumt hatte, habe das Vertrauensverhältnis zu seinem Dienstherrn endgültig zerstört, sagte Gerichtspräsident Thomas Smollich in der Urteilsbegründung. Ein Professor habe eine sozial herausragende Position. An ihn seien ähnliche Anforderungen zu stellen wie an Ärzte, Lehrer, Richter oder Polizisten.

dpa

Zurück zur Übersicht: Welt-News

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser