Zug-Unglück: Vater opfert sich für kleine Tochter

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Genf - In der Schweiz gab ein Vater sein Leben für seine kleine Tochter. Er schubste sein Kind von den Gleisen, als ein Zug heranfuhr. Dann wurde er von der Lok erfasst. 

Der tragische Unfall passierte am 5. November an einer Bahn-Haltestelle in  Nyon (Schweiz): Das Opfer, ein etwa 40- jähriger Schweizer, hatte dort am Nachmittag mit seinen zwei Kindern auf den Regionalzug in Richtung St. Cergue gewartet.

Als der Zug herannahte, sah der Vater, dass sich eines der Kinder zwischen den Gleisen befand. Der Mann rannte sofort hinter seiner Tocher  her, konnte sie in Sicherheit bringen.

Doch er selbst wurde, trotz Notbremsung des Lokführers, vom Zug erfasst und tödlich verletzt. Er starb noch an der Unfallstelle.

Die beiden Kinder, beide unter zehn Jahre alt, wurden in psychologische Obhut gegeben, ebenso wie das Zugspersonal und Passagiere.

Rubriklistenbild: © dpa

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