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Afghanistan

Zwei Nato-Soldaten bei Kämpfen getötet

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Zwei Nato-Soldaten, ein amerikanischer und ein polnischer, sind in Afghanistan getötet worden.

Kabul - Bei Kämpfen im Osten Afghanistans sind ein amerikanischer und ein polnischer Soldat ums Leben gekommen. Vier Soldaten wurden verletzt.

In der Provinz Ghasni sei eine Einheit von 30 polnischen Soldaten zur Unterstützung von US-Truppen und afghanischen Streitkräften im Einsatz gewesen, teilte das Verteidigungsministerium mit. Vier Soldaten seien verletzt worden.

Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy nahm am Freitag an der Trauerfeier für zwei Soldaten teil, die am 4. September bei Kundus getötet wurden. Dabei kündigte er an, dass Frankreich seine 3.000 Soldat weiter in Afghanistan behalten werde, um trotz zunehmender Gewalt und politischer Unsicherheit am “Kampf gegen die Barbarei“ mitzuwirken. Spanien kündigte eine Verstärkung seines Truppenkontingents um 220 auf 1.000 Soldaten an. Unterdessen sagte der britische Außenminister David Miliband, seine Regierung werde es nicht akzeptieren, wenn Wahlbetrug in Afghanistan vertuscht werde.

In einem BBC-Interview sagte Miliband, alle Beschwerden zur Präsidentschaftswahl vom 20. August müssten gründlich untersucht werden. Die Wahl habe internationalen Standards für eine freie und faire Abstimmung nicht genügt. Niemand solle sich der Illusion hingeben, dass Afghanistan schon eine westliche Demokratie sei. Miliband deutete an, dass seine Regierung eine Regierung der nationalen Einheit unterstützen könnte, der sowohl Amtsinhaber Hamid Karsai als auch Herausforderer Abdullah Abdullah angehören.

AP

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