Zwei Menschen sterben bei Berg-/Wanderunfällen:

Rund 100 Meter in den Tod gestürzt

St. Ulrich - Gleich zwei Tote bei Bergunfällen waren am Mittwoch in Tirol zu beklagen. Im Özttal stürzte ein Deutscher rund 100 Meter ab, am Pillersee starb ein 86-Jähriger beim Schwammerl suchen.

Tödlicher Alpinunfall in Längenfeld

Am Vormittag des 14. Juli stiegen ein 74-jähriger deutscher Staatsbürger und ein befreundetes deutsches Ehepaar (63 und 74 Jahre) von Gries/Längenfeld zur Winnebachsee Hütte auf. Nach einer Rast stiegen sie auf dem Wandersteig auf den 2902 Meter hohen „Gänsekragen“ und gingen diesen Weg auch wieder zurück. Gegen 17 Uhr, auf einer Seehöhe von etwa 2.500 Metern, stolperte der 74-jährige Deutsche und stürzte etwa 100 Meter über das sehr steile mit Fels und Gras durchsetzte Gelände ab.

Vom Ehepaar wurde sofort Erste Hilfe geleistet und die Rettungskette alarmiert. Der Verunfallte erlag jedoch bereits an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die Bergung erfolgte mittels Tau durch den Polizeihubschrauber.

Tödlicher Wanderunfall in St. Ulrich am Pillersee

Ebenfalls am 14. Juli, gegen 11.30 Uhr, ging ein 86-jähriger Einheimischer in St. Ulrich am Pillersee im Bereich der Buchensteinwand zum Schwammerl suchen. Als er gegen 17.50 Uhr nicht zu Hause war, verständigte sein Sohn die Polizei. Im Zuge des Sucheinsatzes wurde er gegen 18.50 Uhr in einem trockenen Bachbett tot aufgefunden. Auf Grund der Lage und der Verletzungen (Kopfverletzungen) des Mannes wird davon ausgegangen, dass der Verunfallte drei bis vier Meter rücklings in das Bachbett gefallen und dort mit dem Kopf auf einen Stein aufgeschlagen war. Die Bergung erfolgte durch die Bergrettung St. Ulrich am Pillersee.

Pressemeldung Landespolizeidirektion Tirol

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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