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Nachrichten zurückziehen und Co.: Das erwartet uns bald bei WhatsApp

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Berlin - WhatsApp ist der erfolgreichste und weit verbreitetste Smartphone-Messenger. Damit das auch so bleibt, wird es bald wieder einige Neuerungen bei der App geben. Auch neue Emojis sind geplant.

WhatsApp-Nutzer dürfen sich auf mehrere Neuerungen bei dem beliebten Messenger freuen. Wie die Bild-Zeitung berichtet, hat das Unternehmen nun seine aktuellen Pläne zur Aktualisierung der weit verbreiteten Smartphone-App vorgestellt. 

Zunächst einmal will WhatsApp seine Status-Funktion aktualisieren. Diese soll nun neben Text und Emojis auch Videos und Bilder enthalten können. Zudem soll es als Nutzer möglich werden, zu sehen, welcher Kontakt den Status angeschaut hat.

Damit der WhatsApp-Status mit dem anderer sozialer Netzwerke mithalten kann, sollen künftige Statusänderungen den Kontakten als Update angezeigt werden.

Doch damit nicht genug. In Gruppen-Chats soll es künftig möglich werden, seinen Live-Standort mit allen anderen Gruppen-Teilnehmern zu teilen. Eine Google-Verknüpfung führt diese dann direkt zur Routenberechnung mit Google-Maps. Die Live-Anzeige kann allerdings auch zeitlich begrenzt werden.

Bald möglich? Nachrichten nachträglich zurückziehen

Die wohl beliebteste Neuerung dürftendie neuen geplanten Emojis sein. Cowboy, Eule, Facepalm, Kartoffel; bald werden die vorhandenen Emojis um einen ganzen weiteren Schwung ergänzt werden. Neu ist dies allerdings nur für Android-Nutzer. IPhone-Besitzer verfügen schon seit längerem über die neuen Emojis.

Eine letzte Neuerung, die WhatsApp aktuell plant, dürfte allerdings sowohl für iOS- als auch für Android-Nutzer sehr bedeutsam sein: WhatsApp arbeitet laut Bild-Informationen daran, eine Funktion zu generieren, die es möglich machen soll, Nachrichten nachträglich zu editieren oder zurück zu ziehen.

Dies könnte für alle Personen interessant sein, die dazu neigen, in unbedachten Momenten übereilte Nachrichten zu verschicken oder die aus Versehen eine Nachricht an den falschen Kontakt gesendet haben.

Noch hat WhatsApp sich nicht dazu geäußert, wann die Neuerungen konkret durchgesetzt werden können. Das ist unter anderem auch von Facebook abhängig. Seit WhataApp von Facebook aufgekauft wurde, sind die Marketing-Pläne des Social-Networks und der Messenger-App eng miteinander verbunden. Zudem befinden sich einige Funktionen noch in der Testfunktion. Wer kein Whatsapp-Fan ist, dem bieten sichzahlreiche weitere Messenger-Apps als Ausweich-Alternative.

Katharina Haase

Rubriklistenbild: © dpa

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