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Das ist die Prognose des hundertjährigen Kalenders

Dürre, Hitzesommer, eiskalter Winter: Wird 2023 ein Jahr der Wetterextreme?

Dürre Symbolbild
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Erwartet uns 2023 ein Dürrejahr? Das prognostiziert der hundertjährige Kalender:

Der Start ins neue Jahr war mit knapp 20 Grad an Neujahr schon ungewöhnlich warm – wie wird es weitergehen? Das erwartet uns wettertechnisch laut dem hundertjährigen Kalender in 2023:

Ein heißer Sommer, -10 Grad im Dezember und an Silvester schon wieder 20 Grad: 2022 war wettertechnisch gesprochen ein turbulentes Jahr. Was wird uns 2023 für Wetterlagen bringen? Meteorologen halten sich bei solchen Vorhersagen zurück: maximal zwei Wochen in die Zukunft blicken ihre Wetterprognosen. Anders da der hundertjährige Kalender, ein Kalender aus dem 17. Jahrhundert, verfasst von einem fränkischen Mönch. Hier erfahrt Ihr, was laut diesem Dokument wettertechnisch im kommenden Jahr auf uns zukommen soll.

Was ist der hundertjährige Kalender?

Der hundertjährige Kalender stammt aus der Feder von Mauritius Knauer, der im 17. Jahrhundert Abt im Kloster Langenheim in Oberfranken war. Um die klösterlichen Landwirtschaftserträge zu maximieren, beobachtete er für sieben Jahre – vermutlich von 1652 bis 1658 – das Wetter. Er war davon überzeugt, dass die Himmelskörper, also die Planeten Saturn, Jupiter, Mars, Sonne, Venus, Merkur sowie der Mond jeweils abwechselnd für ein Jahr von Frühlingsbeginn bis Winterende das Wetter beeinflussen, weshalb sich die Beobachtungen der sieben Jahren immer auf die Zukunft übertragen lassen – diese Annahme war übrigens schon damals unter Astrologen umstritten. Zum ersten Mal wurde der Kalender 1700 von dem Arzt Christoph von Hellwig veröffentlicht, der behauptete, der Kalender sei hundert Jahre alt – daher der Name des Schriftstückes.

Trockenheit und extreme Hitze: Das ist die Prognose für 2023

Laut dem hundertjährigen Kalender ist 2023 ein Marsjahr – diese sind traditionell von Trockenheit bestimmt, nur ab und zu fällt Niederschlag. Die Prognosen des hundertjährigen Kalenders für die einzelnen Jahreszeiten im Detail:

  • Frühling 2023: Der Frühling soll trocken und kalt sein – bis Juni ist mit Reif und frostiger Luft zu rechnen. Landwirte, Gärtner und andere Pflanzenliebhaber sollten deshalb aufpassen, dass ihre Pflanzen keinen Schaden nehmen.
  • Sommer 2023: Der Mars soll uns einen besonders heißen und trockenen Sommer bescheren – wenn nicht sogar den bis dato heißesten Sommer. Die Gefahr für Waldbrände ist hoch, Gewässer können versiegen, denn tags wie nachts erwarten uns laut hundertjährigem Kalender hohe Temperaturen.
  • Herbst 2023: Der Herbst soll ebenfalls auf der trockenen Seite bleiben, nur ab und zu ist mit Niederschlag zu rechnen. Auch wenn bereits im Oktober Frost drohen kann, bleibt der Advent laut der Prognose weitestgehend schneefrei – denn im November soll es wieder wärmer werden.
  • Winter 2023: Erneut bleibt im Winter Niederschlag aus – die Temperaturen sollen trotzdem fallen. Der hundertjährige Kalender prognostiziert für 2023 unbeständige Wintermonate.

Was ist dran an den Prognosen?

Allzu viel Glauben sollte man den Wettervorhersagen des hundertjährigen Kalenders jedoch nicht schenken. Laut Meteorologen sind die Prognosen nicht haltbar, und Übereinstimmungen sind höchstwahrscheinlich nur Zufälle – die Vorgehensweise des Abtes bei der Wetterbestimmung ist schlicht und ergreifend längst überholt. Der Deutsche Wetterdienst rät daher davon ab, sich auf den hundertjährigen Kalender zu verlassen. Wetter-Experten zufolge sind Vorhersagen über zwei Wochen im Voraus nämlich nahezu unmöglich, nur Änderungen des Klimas lassen sich auf lange Frist feststellen.

fso

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