Heißer als die Hölle

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Frankfurt - Rund 250.000 Mal wärmer als das Innere der Sonne: In einem Teilchenbeschleuniger haben Forscher die höchste jemals im Universum gemessene Temperatur erzeugt.

Durch Kollisionen von Gold-Schwerionen erreichten Mitarbeiter des US-Energieministeriums in Brookhaven nach eigenen Angaben eine Hitze von rund vier Billionen Grad Celsius. Im Inneren der Sonne herrschen dagegen "nur" 16 Millionen Grad Celsius.

Selbst im Zentrum einer Supernova, einem explodierenden Stern, erreicht die Temperatur lediglich ein Vierzigstel des nun gemessenen Rekords. Mit den Experimenten im Teilchenbeschleuniger wollen die Forscher jene Bedingungen nachstellen, die in den ersten Mikrosekunden nach dem Urknall vor rund 13,7 Milliarden Jahren herrschten. Den nun erreichten Wärmerekord wollen Wissenschaftler noch in diesem Jahr im Genfer Teilchenbeschleuniger LHC (Large Haldron Collider) knacken.

apn

Rubriklistenbild: © dpa

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