Monarchfalter-Population in Mexiko erholt sich langsam

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Der Monarchfalter leidet unter Nahrungsmangel in den USA, Abholzung in Mexiko und dem Klimawandel. Foto: Mario Lopez

Mexiko-Stadt (dpa) - Nach dem Rekordtief im vergangenen Jahr erholt sich die Monarchfalter-Population in Mexiko langsam wieder. Die schwarz-gelben Schmetterlinge bezogen im Westen des Landes auf einer Fläche von 1,13 Hektar ihr Winterquartier, wie die Umweltschutzorganisation WWF mitteilte.

Das war ein Zuwachs von 69 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. "Das ist aber immer noch eine sehr geringe Fläche, die zweitkleinste seit rund 20 Jahren", sagte der WWF-Generaldirektor für Mexiko, Omar Vidal. In der Saison 1996-1997 bevölkerten die Insekten noch eine Fläche von 18 Hektar.

Die Monarchfalter fliegen jedes Jahr bis zu 4200 Kilometer von Kanada und den USA nach Mexiko, um in den Kiefern- und Tannenwäldern der Bundesstaaten Michoacán und México zu überwintern. Zuletzt waren allerdings immer weniger Schmetterlinge gekommen. Die Tiere leiden unter Nahrungsmangel in den USA, Abholzung in Mexiko und dem Klimawandel.

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