Ab Donnerstag auf Apple-Devices

Super Mario Run: Alle Infos zum Nintendo-Spiel für iPhone, iPad und iPod Touch

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Am Donnerstag erscheint mit„Super Mario Run“ ein Nintendo-Spiel für das iPhone, iPad und iPod Touch.

München - Jetzt gibt es mit „Super Mario Run“ das erste Nintendo-Spiel für mobile Geräte. Das müssen Sie zur App für das iPhone, iPad und iPod Touch wissen.

Vor ein paar Monaten erst hat ein weltbekannter Klempner runden Geburtstag gefeiert: Super Mario, italienischer Dauerläufer und Hoch-Springer in Diensten Nintendos, ist 30 Jahre alt geworden. 

Aber faul wird der Game-Held deswegen noch lange nicht. Denn seit Donnerstag, 15. Dezember, darf Mario den vielleicht weitesten Sprung seiner bisherigen Karriere wagen: Den von den Nintendo-Devices hin zu Apples iOS-Geräten. Am Donnerstag erscheint endlich „Super Mario Run“ als App bei iTunes. Bekannt gegeben hatte das Apple-Chef Tim Cook bereits bei der Keynote im September.

Super Mario Run soll eine Art „Einstiegsdroge“ werden

Für Marios „Vater“, Nintendo-Spieleentwickler Shigeru Miyamoto, ist das neue Mobile-Game ein großer Schritt. Er erhofft sich neue Fans für den Jump-and-Run-Klassiker „Super Mario“, wie er „The Verge“ erklärte: „Ich habe das Gefühl, dass es Mario war, der Millionen Menschen mit Videospielen vertraut gemacht hat“, sagte er. Mit „Super Mario Run“ werde genau das erneut passiert, hofft Miyamoto. 

Schließlich ist über Apples Geräte ein riesiges Publikum zu erreichen. Bereits Anfang 2015 hatte der Konzern aus Cupertino verkündet, er habe nunmehr insgesamt eine Milliarde iOS-Devices - also iPhones, iPads, iPod Touch, Apple TV und Apple Watch - verkauft.

Ob die App tatsächlich zum erhofften größten Spiele-Spaß des Jahres wird, ist aber noch offen. Immerhin gibt es schon einige Infos - etwa über die Kosten, die Steuerung, die Level-Zahl und die Funktionsweise der App. Die Antworten auf die wichtigsten Fragen gibt es hier im Überblick:

Was wird „Super Mario Run“ kosten?

Auf den ersten Blick kostet „Super Mario Run“ nichts. Auf den zweiten Blick wird es schon etwas teurer. Im iTunes-Store gibt es die App seit Donnerstag, 15. Dezember, zum kostenlosen Download. Endlos ist der Gratis-Spaß aber nicht. Nur d ie ersten vier Level sind unmittelbar freigeschaltet und somit kostenlos. Wer dann noch nicht genug hat, muss bezahlen. Knapp zehn Euro, genauer gesagt 9,99 Euro soll die Vollversion kosten.

Was sind die technischen Voraussetzungen für „Super Mario Run“?

Über technische Spezifikationen ist nicht allzu viel bekannt - klar ist gleichwohl, dass „Super Mario Run“ auf iPhone, iPad und iPod Touch ab iOS 8.0 problemlos laufen soll.

Eine wichtige technische Anforderung gibt es allerdings: „Super Mario Run“ wird nur mit laufender Internetverbindung zu spielen sein. Das kann zu ärgerlichen Situationen für die Gamer führen. Denn: Im Ausland oder an Orten ohne Netz (etwa in der U-Bahn) kann man nicht zocken. Auch wenn das Datenvolumen des Mobilfunkvertrages aufgebraucht ist, kann man das Game nicht spielen.

Natürlich ist es bei einigen Spielen sinnvoll, dass sie nur bei einer Internet-Verbindung laufen. Zum Beispiel bei „Pokémon Go“ weil aufgrund des Spielprinzips ständig Daten von den Servern geladen werden müssen. Aber bei „Super Mario Run“? Hier sieht das Spielprinzip vor, dass Marion ausschließlich von links nach rechts rennt und hüpft, wenn man auf den Bildschirm tippt.

Man darf auch gespannt sein, ob die Server am Veröffentlichungstag wegen des Ansturms gleich in die Knie gehen - und dann keiner „Super Mario Run“ spielen kann.

Der Grund für den Online-Zwang bei „Super Mario Run“: Die Verbindung mit dem Netz soll Produkt-Piraterie verhindern. Das erklärte Spieleentwickler Shigeru Miyamoto im Interview mit „Mashable“: „Wir wollten das Spiel so anbieten, das die Software sicher bleibt.“ Dafür mutet Nintendo den ehrlichen Gamern auch einen ziemlichen Nachteil zu.

Wie funktioniert die Steuerung bei „Super Mario Run“?

Anders als auf den Konsolen oder auch dem Game Boy muss „Super Mario Run“ auf iPhone, iPad und iPod Touch nun ohne Controller oder physische Tasten in Bewegung bleiben. Angeblich tut er das problemlos: In der App lässt sich Super Mario mit einem Finger auf dem Display steuern. Kleineren Hindernissen weicht der rotbemützte Held wohl auch automatisch aus, auch der Laufschritt setzt von alleine ein. Herausforderungen gibt es dennoch - Richtungswechsel, wilde Sprünge und Erkundungstouren durch die Level sind möglich.

Was gibt‘s zu tun?

Mario tut auch diesmal, was Mario eben tut: Er sammelt Münzen ein, springt mehr oder minder putzigen Gegner auf den Schädel, hüpft über Lava und fleischfressende Pflanzen und stellt sich im Endkampf der fiesen Schildkröte Bowser. Hinzu kommen zwei weitere Modi: In der „Rally“ gilt es, andere Spieler mit wilden Manövern im Wettrennen zu schlagen. Der „Kingdom Builder“ soll als zusätzliches Goodie dazu anregen, Bausteine für die eigene kleine „Mario-Stadt“ und die sie bewohnenden „Toads“ freizuspielen.

Wie viele Level bietet „Super Mario Run“?

Geboten sind sechs Welten à vier Level - also insgesamt 24 Level, von denen die ersten vier kostenlos zu spielen sind. Ausstaffiert ist die Spielwelt mit vielen alten Bekannten. Von den „Goombas“ und „Koopa Troopas“ bis zu den Sternen, die den Klempner für ein paar Sekunden unverwundbar machen. Für einige Level hat sich Nintendo wohl auch besondere Gimmicks einfallen lassen: Ein „Geisterhaus“-Level etwa soll in die Höhe statt von links nach rechts zu durchspielen sein.

Auf welchen Devices läuft „Super Mario Run“?

Auf iPhone, iPad und iPod Touch wird „Super Mario Run“ spielbar sein. Und auch Android-Nutzer werden im Laufe des Jahres 2017 in den Genuss des neuen Mario-Abenteuers kommen. Ein Launch-Termin für die Android-Version steht allerdings - Stand Anfang Dezember - noch nicht fest.

Wie fallen die ersten Reviews zu „Super Mario Run“ aus?

Abgesehen von einigem Ärger über die zwingend notwendige Internet-Verbindung: Durchaus positiv. Die Webseite „macworld.co.uk“ etwa sieht bei „Super Mario Run“ den „Gold Standard“ des Level-Designs erreicht. Auch der Tester von „cnet.com“ hält den für Apps ungewöhnlich hohen Preis für gerechtfertigt: „Es funktioniert gut. Es funktioniert wirklich gut!“, heißt es dort über Marios ersten Ausflugs aufs Smartphone.

fn/fro/pak

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