Pressemitteilung Eispeedwayunion Berlin

Drei Bayern bei der Eisspeedway Team-WM

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In Inzell sicherte sich das Trio aus Günther Bauer, Max Nidermaier und Hans Weber Platz 3.

Bayern - Bei der Team-WM am 16. und 17. Februar im russischen Togliatti werden die bayrischen Spike-Ritter Max Niedermaier, Hans Weber und Stefan Pletschacher an den Start gehen.

Nur wenige Tage nachdem das permanente Starterfeld für die bevorstehende Eisspeedway-(Einzel-)WM-Saison 2019 zusammengestellt war, benannte der DMSB-Teammanager Ice Speedway Bernd Sagert, der zugleich bei der WM-Runde am 2. und 3. März in Berlin als Rennleiter fungieren wird, sein Fahrertrio für Team-WM am 16. und 17. Februar im russischen Togliatti. Dieses werden die bayrischen Spike-Ritter Max Niedermaier, Hans Weber und Stefan Pletschacher bilden.

Empfehlung beim Quali-Rennen

Diese Entscheidung war vorher- und nachvollziehbar zugleich, denn diese drei waren die bestplatzierten Deutschen bei den beiden Qualifikationsrennen für die Einzel-Weltmeisterschaft am vergangenen Wochenende im finnischen Kauhajoki bzw. im schwedischen Örnsköldsvik. Max Niedermaier vom Team Eisspeedwayunion Berlin, dem Veranstalter der GP fünf und sechs am ersten März-Wochenende in der deutschen Hauptstadt, glänzte in Finnland als Tagesvierter am meisten, doch auch der "Eishans" raste als Sechster in Schweden souverän ins WM-Feld. "Pletschi" verpasste als Siebenter in Kauhajoki zwar die direkte Qualifikation ganz knapp, wurde aber ob dieser Tatsache vom Motorrad-Weltverband FIM mit einer von zwei Dauer-Wild-Cards belohnt.

Günther Bauer verzichtet

Natürlich spielt bei den Nominierungsgedanken für die Team-WM auch der beste Deutsche der letzten Jahre, Günther Bauer aus Reit im Winkl, immer eine Rolle, doch da dieser wegen einer Virus-Erkrankung seinen Start an seinem Quali-Rennen absagen musste, entschied sich Bernd Sagert in Absprache mit dem langjährigen Kapitän für die Aufstellung Niedermaier-Weber-Pletschacher. "Günther hat aus gesundheitlichen Gründen freiwillig auf eine Nominierung verzichtet, denn er ist derzeit nicht im Vollbesitz seiner Kräfte und will erst wieder ganz gesund werden. Er konzentriert sich auf den einen oder anderen Einsatz per Wild Card, denn der jeweilige Veranstalter kann einen weiteren Wild-Card-Fahrer benennen. Günther wird aber aller Voraussicht nach ohnehin vor Ort sein und ist, für den Fall das etwas nicht so wie jetzt geplant läuft, quasi "stand by" und bereit auszuhelfen", erklärt Bernd Sagert.

Podium ist möglich

Zum Ziel mit dieser deutschen Mannschaft verlautbart der Norddeutsche ohne Umschweife: "Platz drei, Punkt. Die Russen und die Schweden sind wahrscheinlich zu stark, doch mit den anderen Nationen sehe ich uns auf Augenhöhe. Platz drei muss unser Anspruch und auch unser Ziel sein. Dieses hatten wir vor zwei Jahren in Inzell erreicht, das wollen wir gern wieder erleben."Nun bleibt abzuwarten, ob unsere Jungs tatsächlich mit einer Medaille im Gepäck nach Deutschland zurückkehren und sie in Berlin vielleicht die gefeierten Helden sind, denn das 46. Eisspeedway Berlin mit offener Deutscher Meisterschaft am Donnerstag, dem 28. Februar, dem Training der WM-Piloten tags darauf sowie den Grand Prix fünf und sechs am Samstag bzw. Sonntag ist nach den zwei Läufen im Februar zur Einzel-WM im kasachischen Almaty und danach im russischen Shadrinsk sowie der Team-WM in Togliatti der erste Auftritt der Eisspeedway-Cracks in Mitteleuropa.

Pressemitteilung Eispeedwayunion Berlin

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