Reaktionen nach tödlichem Trainingssturz in Kanada

"Die Ski-Familie ist tief schockiert und trauert um David Poisson"

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Der französische Skirennläufer David Poisson starb am Montag bei einem schrecklichen Trainingssturz in Kanada.

Edmonton/Paris - Die Ski-Welt ist nach dem Tod des französischen Skirennläufers David Poisson geschockt. Der 35-Jährige starb am Montag bei einem Trainingssturz in der kanadischen Provinz Alberta. In den sozialen Netzwerken brachten Sportler, Verbände, Medien und Fans ihre Trauer und ihr Mitgefühl zum Ausdruck.

So twitterte der Deutsche Skiverband nach dem Unglück: "Die Ski-Familie ist tief schockiert & trauert um #DavidPoisson. Wir sind mit unseren Gedanken bei David & seiner Familie, Freunden & Team."

Die täglich erscheinende französische Sportzeitung L`Equipe veröffentlichte am Dienstagmorgen eine Hommage auf ihrer Titelseite mit dem Titel "La mort à L'entrainement" (Tod beim Training).

Österreichs Ski-Ass Philipp Schörghofer zeigte sich ebenfalls schockiert. "Ruhe in Frieden David Poisson (...)", schrieb er auf Twitter.

Der ehemalige französische Weltklasse-Biathlet Vincent Defrasne konnte es nicht fassen. Er sprach von tiefer Trauer und dem großen Humor von "Kailloux" (Anm. der Red.: Spitzname von Poisson), der allen fehlen wird!

Weitere Tweets:

Poisson ist der 14. Athlet des alpinen Skisports, der seit 1928 beim Training oder Rennen ums Leben gekommen ist. Den letzten tödlichen Unfall gab es im Jahr 2001, als Regine Cavagnoud, ebenfalls Französin, an den Folgen eines Trainingssturzes auf einem Gletscher im Pitztal (Österreich) zwei Tage später im Krankenhaus gestorben war.

Poissons Vater starb vor 15 Tagen

Besonders tragisch: Poisson, der 2013 in Schladming bei der WM eine Bronzemedaille gewann, hinterlässt neben der Ehefrau auch einen eineinhalbjährigen Sohn. Außerdem war sein Vater erst vor 15 Tagen gestorben. Zum Hergang des Unglücks gibt es nach wie vor kaum Informationen. Der französische Skiverband hat eine umfassende Untersuchung angekündigt.

mw

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