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Vier DEC-Athleten am Start

Letzter Saisonhöhepunkt für Inzeller Eisschnellläufer – WM in Heerenveen

Die Inzeller Eisschnellläuferin Josephine Heimerl in Aktion
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Die Inzeller Eisschnellläuferin Josephine Heimerl in Aktion

Das Inzeller Eisschnelllauf-Quartett steuert am Wochenende auf den Saisonhöhepunkt zu. Bei der Weltmeisterschaft im niederländischen Heerenveen hat Joel Dufter sogar Chancen auf eine Medaille.

Inzell/Heerenveen - Mit der Eisschnelllauf-Einzelstrecken-Weltmeisterschaft in Heerenveen endet für die Inzeller Sportler eine kurze, internationale Saison. Nach der Europameisterschaft und zwei Weltcups im niederländischen Mekka des Eisschnelllaufens finden danach im heimatlichen Inzell nur noch nationale Wettkämpfe statt.

Vier Kufenflitzer des DEC Inzell konnten sich für die Weltmeisterschaften qualifizieren, Andreas Kraus, der verantwortliche Trainer beim DEC hofft auf gute Leistungen seines Quartetts. „Bisher bin ich mit dem Gezeigten sehr zufrieden, ich hoffe, meine Athleten können noch was drauflegen“, hofft Kraus.

Vor allem Joel Dufter traut er einiges zu. Der 25-jährige startet über die 500- und 1.000-Meter. „Er ist gut in Form und sehr fokussiert“, weiß der Coach. Vor allem über die 1.000-Meter ist Dufter einiges zuzutrauen. „Wenn der Tag passt, ist einiges möglich.“ Für eine Platzierung zwischen dem dritten und zehnten Platz ist eine Zeit von 1:08 Minuten notwendig.“ Je tiefer diese Zeit ausfällt, desto näher kommt das Podium“, sagt Dufter der mit 1:06,80 Minuten den deutschen Rekord hält.

„Du darfst dir keinen Fehler erlauben“

Diesen hat er allerdings in der Höhe auf der Eisbahn von Salt Lake City aufgestellt. Der aktuelle Gewinner der Bronzemedaille bei der Europameisterschaft im Sprintmehrkampf kam in den beiden Weltcups auf den vierten und neunten Platz. „Du darfst dir auf den kurzen Strecken keinen Fehler erlauben, so was wird sofort bestraft“, weiß der Inzeller, der zuletzt über die 500-Meter auch einen Sturz hatte. „Über die 500-Meter ist er zuletzt trotzdem gute Zeiten gelaufen“, gibt sich Kraus optimistisch.

Anna Ostlender und Josephine Heimerl sollen genießen und lernen

Ebenfalls über die beiden kurzen Strecken nimmt Katja Franzen die Weltmeisterschaft in Angriff. „Sie hat einen großen Schritt nach Vorne in dieser Saison gemacht. Unser Ziel war, dass sich Katja international qualifiziert, das haben wir erreicht“, freut sich Kraus. Er wünscht der 31-jährigen, dass sie die Rennen genießen und dabei Top-Zeiten aufstellen solle.

Die Jüngste im Quartett der Inzeller ist Anna Ostlender. Sie startet fix über 1.000-Meter und möglicherweise auch über die 500-Meter. „Sie soll weiter lernen und versuchen, weiter ihre Bestzeiten zu steigern“, wünscht sich ihr Trainer von der 18-jährigen und prophezeit ihr gleich eine noch anspruchsvollere Saison 2021/22. „Da sind wahrscheinlich die schnellen Läuferinnen aus Asien wieder am Start“, diese hatten zuletzt wegen der Corona-Beschränkungen gefehlt.

Max Strübe (Erfurt) und die Inzeller Katja Franzen sowie Josephine Heimerl.

Ähnlich ist die die Ausgangslage für Josephine Heimerl. Die 20-jährige hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert. Vom Junioren-Weltcup und der Junioren-Weltmeisterschaft ist sie Nahtlos bei den Senioren im internationalen Bereich angekommen. Eingesetzt wird sie über 1.000-Meter und im Team-Pursuit. „Die Platzierungen sind bei ihr noch nicht so wichtig. Sie soll einfach versuchen, gute Zeiten im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu laufen“, gibt ihr Andreas Kraus mit auf den Weg.

SHu.

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