Super-G am Sonntag

Schock für Rebensburg! Saison-Aus nach Sturz in Garmisch

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Viktoria Rebensburg wird nach ihrem Sturz behandelt.

Einen Tag nach ihrem Sieg in der Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen ist Viktoria Rebensburg im Super-G gestürzt und muss die Saison vorzeitig beenden.

Garmisch-Partenkirchen - Die alpine Skisaison ist für Viktoria Rebensburg vorzeitig zu Ende. Die 30-Jährige verletzte sich bei ihrem Sturz im Super-G von Garmisch-Partenkirchen am Sonntag doch etwas schwerer am Knie und kann in diesem Winter nicht mehr antreten. 


Bei einer MRT-Untersuchung wurden eine Tibiakopfimpressionsfraktur im linken Knie und ein Innenbandüberdehnung diagnostiziert, wie der Deutsche Skiverband mitteilte. Rebensburg müsse nicht operiert werden, könne aber sechs bis acht Wochen nicht Skifahren. 

"Ich habe noch einmal Glück im Unglück gehabt. Alle Bänder haben gehalten", sagte sie und hofft, im kommenden WM-Winter wieder fit zu sein.


Renen am Samstag: Rebensburg siegt bei der Abfahrt in Garmisch

Super-G in Garmisch-Partenkirchen: Schweiz und Österreich dominieren

Den Sieg auf der anspruchsvollen Piste in Garmisch-Partenkirchen holte Corinne Suter aus der Schweiz vor Nicole Schmidhofer aus Österreich und Wendy Holdener aus der Schweiz. Beste Deutsche wurde Kira Weidle als 21. Das Ergebnis zum Super-G in Garmisch-Partenkirchen

Der Super-G war von zahlreichen Stürzen geprägt, dabei erwischte es auch die beste deutsche Skifahrerin.

Kritik von Schmidhofer: "Es ist an der Grenze"

Nachdem einige Streckenposten Rebensburg aufgeholfen hatten, fuhr sie noch allein nach unten in den Zielbereich, hob dabei aber das linke Bein an, um es nicht zu belasten. Wenig später stürzte auch die Italienerin Sofia Goggia. Das Rennen stand wohl auf der Kippe, wurde aber fortgesetzt. Auch bei Goggia war zunächst unklar, ob sie sich schwerer verletzt hatte. Offenbar hat sie sich eine Handverletzung zugezogen.

Garmisch-Partenkirchen: Nach ihrem Sturz fährt Viktoria Rebensburg mit Schmerzen am linken Knie ins Ziel.

"Ich bin froh, dass ich unten bin. Es ist an der Grenze und wird sicher immer schwieriger", kritisierte die Österreicherin Nicole Schmidhofer, die hinter der Schweizerin Corinne Suter zunächst auf Platz zwei lag. Die eisige und unterschiedliche Piste, die zudem einige Schläge enthielt, forderte die Rennläuferin enorm. Rebensburg meinte: "Es ist machbar, aber man muss sehr sauber fahren."

Der Rennkalender der Damen wird am kommenden Wochenende mit einem Slalom und Riesenslalom in Kranjska Gora fortgesetzt.

Viktoria Rebensburg wird dann nicht mehr mit dabei sein.

Quelle: chiemgau24.de

*chiemgau24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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