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„Schon jetzt Sieger der Herzen“

Silber im Super-G: Kiefersfelden feiert WM-Fahrer Romed Baumann

Romed Baumann zeigt nach der Siegerehrung seine Silbermedaille. Nächstes Ziel bei der Ski-Weltmeisterschaft ist am Sonntag die Abfahrt.
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Romed Baumann zeigt nach der Siegerehrung seine Silbermedaille. Nächstes Ziel bei der Ski-Weltmeisterschaft ist am Sonntag die Abfahrt.

WM-Silbermedaille im Super-G von Cortina d´Ampezzo für Romed Baumann. Nach gut 20 Jahren wieder ein Deutscher in den Speed-Disziplinen bei einer WM auf dem Stockerl – „ ein Kieferer auf dem Stockerl“, wie Bürgermeister Hajo Gruber stolz betont. So fühlt sich der Sieger.

Kiefersfelden/Cortina d’Ampezzo – Ganz gleich, wie er sich in der Abfahrt am Sonntag platziere: „Romed ist schon jetzt der Sieger der Herzen!“

In der Nacht habe er die Zieldurchfahrt noch einmal „durchlebt“, gesteht der Inntaler WM-Held. Sein „Jawoll-Schrei“ bei der Zieldurchfahrt sei, so Baumann am Telefon, tief aus seinem Inneren gekommen. „Es war für mich eine unheimliche Erleichterung und zugleich auch Bestätigung, dass ich auf dem richtigen Weg bin.“

Er schaue keineswegs im Zorn zurück auf die vergangenen Jahre beim ÖSV. Baumann: „Ich habe beim Österreichischer Skiverband eine schöne Zeit gehabt. Doch für mich kam dann der Punkt, wo ich eine Veränderung wollte und ich habe das dann voll durchgezogen. Der Erfolg hat gezeigt, dass es richtig war, was ich gemacht habe.“

Nächstes Ziel Abfahrt

Für Baumann zählt schon das nächste Ziel: die Abfahrt: „Ich werde wieder alles geben und hoffe auf ein gutes Resultat.“ Das tun auch seine vielen Fans in der Inntalgemeinde, in der er seit kurzem lebt.

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Bürgermeister Hajo Gruber ist hörbar stolz auf den sympathischen Sportler: „Ich habe mich so für den Romed gefreut, als hätte ich selbst die Silbermedaille gewonnen. Nicht nur als Bürgermeister bin ich sehr stolz auf diesen Repräsentanten unserer Gemeinde.“ Romed habe sich nicht von seinem Weg abbringen lassen, trotz aller Schwierigkeiten.

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„Das macht auch den großen Sportler aus.“ Und der Bürgermeister erinnert sich auch an die Trauung der beiden vor zwei Jahren. Damals habe er Romed scherzhaft angeboten, einfach zu uns nach Kiefersfelden zu kommen. „Ja und das hat er dann auch getan. Wir sind ganz begeistert von unserem Gemeindemitglied, dem ich natürlich weiter alles Gute und viel Erfolg wünsche .“

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Zusammen mit den beiden Töchtern hat sich Veronika Baumann das Rennen zuhause vor dem Fernseher angeschaut. „Wir waren atemlos und letztlich überglücklich.“ Mit ihrem Mann konnte sie erst spät nachmittags telefonieren, denn es waren zunächst alle Medienanfragen zu erfüllen. „Dann aber haben wir uns zusammen so richtig gefreut und den tollen Erfolg genossen.“

Dem kann sich Bernhard Holzer, erster Vorsitzender des WSV Kiefersfelden, nur anschließen: „Alle miteinander haben wir uns sehr für den Romed gefreut, denn dieser Erfolg ist sicher nicht alltäglich. Er ist ein Vorbild für unsere jungen Vereinsmitglieder und wir werden diese sportliche Leistung bestimmt noch gebührend feiern.“

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Zusammen mit der Gemeinde werde man sich nach Corona schon etwas  einfallen lassen, um das prominente Vereinsmitglied entsprechend zu ehren.

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