Termine, Favoriten, Regeln

Vierschanzentournee: Alle Infos zum Skispringen-Highlight

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Skispringen: Das Podest der letztjährigen Vierschanzentournee: Sieger Ryoyu Kobayashi (Mitte) und die Deutschen Markus Eisenbichler (links) und Stephan Leyhe.
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Oberstdorf - Die Vierschanzentournee 2019/20 im Skispringen findet traditionell zwischen den Jahren statt. An vier Orten wird gesprungen, bei der Vierschanzentournee gibt es ein spezielles Reglement.

Dawid Kubacki hat das Springen in Bischofshofen gewonnen und damit auch die Vierschanzentournee.

Das dritte Springen der Vierschanzentournee fand in Innsbruck statt, erneut siegte Marius Lindvik aus Norwegen, an der Spitze der Gesamtwertung gab es einen Wechsel. Die letzte Station der Vierschanzentournee ist Bischofshofen, wo am 5. Januar die Qualifikation stattfindet, ehe es am 6. Januar zum letzten Springen kommt.

Mit dem Springen in Oberstdorf startete die Vierschanzentournee 2019/20. Es siegte der Japaner Ryoyu Kobayashi. Die Vierschanzentournee wurde am 01.01. mit dem Springen in Garmisch-Partenkirchen fortgesetzt. Der Norweger Marius Lindvik siegte. 

Die Vierschanzentournee ist Teil des Weltcups 2019/20 im Skispringen, die ersprungenen Punkte fließen in die Gesamtwertung ein.

Vierschanzentournee: Das Reglement

Auf vier Stationen wird ein Gesamtsieger ermittelt. Wer die Vierschanzentournee gewinnen will, muss in vier Springen innerhalb von neun Tagen Top-Leistungen bringen und die meisten Punkte sammeln. Der Wettkampfmodus unterscheidet sich von jenem im Weltcup. Anders als dort gibt es bei der Tournee im ersten Durchgang 25 K.o.-Duelle. Die 25 Gewinner sowie die fünf besten Verlierer (Lucky Loser) ziehen ins Finale der besten 30 Springer ein.

Vierschanzentournee 2019/20: Die besten Bilder zum Skispringen-Highlight

An jedem Wettkampf nehmen zu Beginn also 50 Springer teil. Um die Paarungen für die Wettkämpfe zu ermitteln, wird das Ergebnis der Qualifikation herangezogen. Der Beste der Quali tritt gegen den 50. an, der Zweite trifft auf den 49. Die Tagessieger werden in zwei Durchgängen ermittelt, in denen die Punkte addiert werden.

Vierschanzentournee: Die Gesamtwertung

Die Gesamtwertung setzt sich aus den vier Wettkämpfen zusammen. Hier geht es zur Gesamtwertung der Vierschanzentournee 2019/20

Vierschanzentournee: Die Termine zum Skispringen-Highlight

Das erste Springen der Vierschanzentournee findet am 29.12.2019 in Oberstdorf statt, das Springen in Garmisch-Partenkirchen am 1. Januar 2020, am 4. Januar wird in Innsbruck gesprungen und der Abschluss der Vierschanzentournee steigt am 6. Januar in Bischofshofen.

Auf allen Anlagen findet jeweils eine Qualifikation statt, auch zwei Trainingseinheiten und ein Probedurchgang werden ausgetragen. Hier gibt es alle Termine im Überblick.

Vierschanzentournee: Die Orte

Die erste Qualifikation findet am Samstag in Oberstdorf statt, tags darauf wird dort der erste Wettkampf ausgetragen. Die Anlage am Schattenberg wurde 2003 erbaut und bietet 27.000 Zuschauern Platz. Es folgt am 1. Januar das Neujahrsspringen auf der 2007 komplett umgebauten Olympia-Schanze in Garmisch-Partenkirchen, wo 25 000 Fans live dabei sein können. Die nächste Station ist am 4. Januar der Bergisel in Innsbruck. 2001 wurde der Bakken mit einem Fassungsvermögen von 26.000 Zuschauern neu gebaut.

Das Finale steigt am 6. Januar auf der Paul-Außerleitner-Schanze in Bischofshofen, wo der Pole Dawid Kubacki im vergangenen Winter mit einem Satz auf 145 Meter den Schanzenrekord von Andreas Wellinger überbot. 2003 wurde die Anlage, in der 26.000 Fans Platz finden, neu gebaut.

Vierschanzentournee: Wo kann ich die Tournee verfolgen?

Die Vierschanzentournee wird im deutschen Fernsehn sowohl im öffentlich-rechtlichen Fernsehen als auch bei Eurosport gezeigt. ARD und ZDF teilen sich bei ihren Übertragungen die Wettkämpfe und die Qualifikationen auf. Den Auftakt in Oberstdorf macht das Erste, es folgt zweimal das ZDF, ehe die ARD den Tournee-Abschluss in Bischofshofen zeigt. Eurosport überträgt alle Springen und die Quali am Vortag. Als Experten sind die früheren Skisprung-Größen Dieter Thoma (ARD), Toni Innauer (ZDF), Sven Hannawald und Martin Schmitt (beide Eurosport) im Einsatz.

Hier sehen Sie, wo Sie die Vierschanzentournee im TV, Liveticker und Livestream verfolgen können. chiemgau24.de ist bei allen Qualifikationen und Springen im Liveticker mit dabei.

Vierschanzentournee: Wer sind die Favoriten?

Einen Top-Favoriten wie bei der vergangenen Auflage gibt es diesmal nicht - wenngleich Ryoyu Kobayashi aus Japan, der die Gesamtwertung anführt, ein Jahr nach seinem Triumph erneut zu den größten Anwärtern auf den Sieg zu zählen ist. Der Österreicher Stefan Kraft, der Pole Kamil Stoch, der die Tournee 2017 sowie 2018 bereits gewann, und die guten Norweger um den zu Saisonbeginn starken Daniel Andre Tande und Marius Lindvik wollen den 23-jährigen Kobayashi herausfordern. Auch ein Deutscher zählt zum Favoritenkreis.

Vierschanzentournee: Wer ist der deutsche Hoffnungsträger?

Der Oberstdorfer Karl Geiger ist derzeit der einzige Springer im Team von Bundestrainer Horngacher, der konstant auf sehr hohem Niveau mitspringt. Ein zweiter Platz beim Weltcup in Nischni Tagil und Rang drei bei der Tournee-Generalprobe in Engelberg sind bislang die besten Saisonplatzierungen des Gesamtweltcupdritten. Der Vorjahreszweite der Tournee, Markus Eisenbichler, steckt momentan in einer sportlichen Krise. Beim Dreifach-Weltmeister deutet nur sehr wenig darauf hin, dass er wieder vorne mitspringen kann.

Hier gibt es alle deutschen Springer, die bei der Vierschanzentournee teilnehmen.

Vierschanzentournee: Was gibt es zu gewinnen?

Neben den üblichen Prämien des Weltverbandes FIS, der jedem Tagessieger 10 000 Schweizer Franken (ca. 8840 Euro) zahlt und dann abgestuft die besten 30 Springer belohnt, gibt es bei der Tournee zusätzliche Preisgelder. Der Gesamtsieger erhält obendrauf 20 000 Franken (ca. 18 368 Euro) und eine Trophäe: den goldenen Adler. Die Sieger der Qualifikationsspringen bekommen 5000 Euro.

Quelle: chiemgau24.de

*chiemgau24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

truf und dpa

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