Tour de Ski: Teichmann steigt aus

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Axel Teichmann

Oberstdorf - Tage nach dem Olympiazweiten Tobias Angerer hat auch Ex-Weltmeister Axel Teichmann (Bad Lobenstein) seinen Ausstieg aus der Tour de Ski erklärt.

Abgeschlagen und abgekämpft musste der Ex-Weltmeister auch auf der vierten Etappe der Tour de Ski feststellen, dass die Weltspitze für ihn und die übrigen deutschen Läufer sieben Wochen vor den Weltmeisterschaften in Oslo in weite Ferne gerückt ist. Frustriert erklärte Teichmann daraufhin bei der Tour seinen vorzeitigen Ausstieg.


Muskuläre Probleme teilte die FIS als offiziellen Grund für den Rückzug mit. Schon direkt nach dem Jagdrennen, bei dem Teichmann mit 3:04,4 Minuten Rückstand auf den Tagessieger Matti Heikkinen aus Finnland ins Ziel gekommen war, hatte Bundestrainer Jochen Behle in Erwägung gezogen, seinem einstigen Vorzeige-Fahrer eine Auszeit zu gönnen. „Wir müssen uns jetzt schon überlegen, was wir machen“, hatte Behle gesagt, der aber noch Rücksprache mit dem extrem niedergeschlagenen Teichmann halten wollte. Dieser hatte eine Stellungnahme nach dem Rennen verweigert und war an sämtlichen Journalisten vorbeigestürmt.

Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos

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2010, was war das wieder für ein Sportjahr! Olympia, Fußball-WM, Formel 1: Wir zeigen Ihnen unvergessliche Fotos, die immer noch im Gedächtnis haften.  © ap
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Die hochnotpeinliche Posse um das französische Nationalteam mit Skandal-Trainer Raymond Domenech sorgte für großes Interesse der Medien. © ap
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Die Fußball-WM lebte wie immer auch von ihren Emotionen: Jubel... © Getty
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...noch mehr Jubel... © ap
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...aber auch bittere Enttäuschung zeichnete sich in den Gesichtern der Spieler ab. © Getty
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Thomas Müller drehte zum Jubel ab. Er holte sich den Goldenen Schuh des Turniers. © Getty
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Wenn es um große Gefühle geht, ist Diego Maradona nicht weit. © ap
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Der exzentrische damalige Nationaltrainer Argentiniens war das Gesicht der WM. © dpa
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An der Seitenlinie führte er einen regelrechten Veitstanz auf. © Getty
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Erst im Viertelfinale gegen Deutschland verging ihm das Lachen und die Tanzeslust. © Getty
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Englands Keeper Robert Green leistete sich den vielleicht gößten Patzer der WM. © ap
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England und seine Torhüter ... © ap
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... ein Dauerthema mit Spaß-Garantie! © ap
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Bei der so genannten "Battle of Bloemfontein" zwischen England und Deutschland im Achtelfinale ... © ap
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... bekam aber auch Deutschlands Keeper Manuel Neuer einen eingeschenkt. Aber nur einen. © dpa
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Deutschland besiegte England mit 4:1 und Argentinien eine Runde später gar mit 4:0. © dpa
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Gegen den späteren Weltmeister Spanien war dann zwar im Halbfinale Schluss, aber Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski konnten sich mit einiger Verzögerung auch über Bronze freuen. © dpa
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Die Bilder des Finales: Wie immer waren Freud und Leid nur wenige Meter voneinander entfernt. © dpa
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Sitchwort Leid: Nigel de Jong täuschte sich in der Sportart und betrieb Mixed Martial Arts. © Getty
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Iker Casillas und Carles Puyol kamen sich in die Quere. © Getty
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Andres Iniesta traf Oranje mit seinem Treffer in der Verlängerung mitten ins Herz. © dpa
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Auf seinem Unterhemd hatte Iniesta einen verstorbenen Freund verewigt. © ap
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Die Anspannung auf Seiten Spaniens ... © Getty
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... wich dem kollektiven Jubel. © Getty
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Beim Jubeln war auch Paraguay-Fan Larissa Riquelme stets ganz weit vorne dabei. © ap
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Vornehmlich mit ihrem Handy zwischen den Brüsten! © Getty
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Beim Länderspiel in Berlin gegen die Türkei stattete Kanzlerin Angela Merkel ihrem Integrationsbeauftragten Mesut Özil in der Kabine einen Besuch ab. Er war etwas underdressed. © Getty
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Auch in der Formel 1 gab es einiges zu feiern, vor allem bei Red Bull. Mark Webber nahm nach einem GP-Sieg mit seinem Pokal ein Bad im Pool.  © ap
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Doch der große Gewinner der Saison war natürlich Weltmeister Sebastian Vettel. Seine Heimat Heppenheim wurde vorübergehend umbenannt. © dpa
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Altmeister Michael Schumacher gratulierte seinem Nachfolger. © dpa
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Das Geräusch des Jahres im Bild: das Dröhnen der Vuvuzelas. Wir belassen es beim Foto und verzichten auf die Audio-Datei. © ap
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Tiger Woods fiel weniger durch seine golferischen Talente als vielmehr durch sein außereheliches Sexspektakel auf. © ap
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Mama Woods hatte ihn trotzdem noch lieb. Ehefrau Elin Nordegren hingegen nicht mehr. © ap
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Kommen wir zu einer Reihe von Fotos, die Sie vielleicht noch nicht gesehen haben, aber trotzdem nicht verpassen dürfen! © Getty
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Die Entscheidung fiel dann rund zwei Stunden nach Rennende. Bei Teichmann sei am Montag „ab der ersten Minute nichts gegangen“, sagte Behle. Zwar hätte dem zuletzt immer wieder angeschlagenen Olympiazweiten Wettkampfhärte grundsätzlich gut getan, nur müsse man auch schauen, ob das noch Sinn ergebe: „Es bringt niemandem etwas, wenn er kaputt ist“, sagte Behle. Teichmann, der auf den ersten Etappen immerhin Zehnter, 13. und 36. war, wird damit die Reise ins italienische Toblach nicht antreten. Dort stehen ab Mittwoch die nächsten beiden Etappen an.

Zwar machten es die übrigen deutschen Fahrer besser als Teichmann, mit dem Rennausgang hatten die DSV-Athleten aber wiederum nichts zu tun. Bester Deutscher auf dem vierten Teilstück war Tom Reichelt (Oberwiesenthal) auf dem 20. Rang (14,4 Sekunden zurück). Hannes Dotzler (Sonthofen/16,2) und Jens Filbrich (Frankenhain/20,1) belegten die Plätze 23 beziehungsweise 30.

„Mit ihnen bin ich zufrieden“, sagte Behle, der seine Ansprüche angesichts des stetig wachsenden Lazaretts im deutschen Lager aber schon nach unten geschraubt hat. Neben der erkrankten Olympiasiegerin Evi Sachenbacher-Strehle hatten unter anderem die Olympiazweiten Tobias Angerer und Tim Tscharnke in den letzten Tagen aus gesundheitlichen Gründen ihren vorzeitigen Ausstieg aus der Tour erklärt, Teichmann folgte.

Den Sieg im Jagdrennen machten erwartungsgemäß die üblichen Verdächtigen unter sich aus. Heikkinen fuhr über 20 Kilometer zu seinem ersten Etappensieg und kam eine Sekunde vor dem Gesamt-Führenden Dario Cologna (Schweiz) ins Ziel. Dritter wurde der Tscheche Martin Jaks. Der 24 Jahre alte Cologna führt die Gesamtwertung aber weiterhin mit 45,9 Sekunden vor dem Kanadier Devon Kershaw an. Bester Deutscher ist zur Tour-Halbzeit Filbrich auf Platz 21 (2:32,8 Minuten zurück), Teichmann wurde von Platz 15 auf Rang 43 durchgereicht.

sid

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