Ackermann besorgt über Unruhen in arabischer Welt

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Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann

Neu Delhi - Die Unruhen in der arabischen Welt könnten wirtschaftlichen Auswirkungen haben. Darüber zeigte sich Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann besorgt.

Ackermann warb bei einem Treffen des Institute of International Finance (IIF) am Freitag in der indischen Hauptstadt Neu Delhi zugleich für mehr “Klarheit und Einheitlichkeit“ bei internationalen Finanzmarkt-Reformen. Ackermann ist der Vorsitzende des IIF, eines Zusammenschlusses der Finanzindustrie, dem 430 Institute aus 70 Ländern angehören.

Die Weltwirtschaft zeige zunehmend Anzeichen der Erholung von der Krise in den Jahren 2008/2009, sagte der Deutsche-Bank-Chef. “Dennoch sind wir uns alle sehr bewusst über die Anfälligkeiten, die reichlich vorhanden sind. Keine geben natürlich mehr Grund zur Sorge als geopolitische Unsicherheiten und deren wirtschaftlichen Folgen, vor allem jene, die in den jüngsten Wochen in Nordafrika und dem Mittleren Osten ausgelöst wurden.“

Ackermann sagte, nie zuvor seien mehr Regulierungsmechanismen für den internationalen Finanzsektor festgelegt oder geplant gewesen. “Ich will die Sorge unterstreichen, die in der Finanzdienstleistungs-Industrie zunimmt.“ Es müsse dringend mehr Klarheit und Einheitlichkeit bei allen Aspekten der Reform-Agenda hergestellt werden.

dpa

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