„Mittelfristige“ Pläne

Große Sorge in Augsburg: Airbus-Tochter könnte mehr als 1.000 Stellen abbauen

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Das Werk der Airbus-Tochter Premium Aerotec in Augsburg.

Die Beschäftigten des Augsburger Unternehmens Premium Aerotech bangen um ihre Arbeitsplätze: Bis zu 1.100 der 3.600 Stellen in der Großstadt könnten wegfallen.

Augsburg - Bei der Augsburger Airbus-Tochter Premium Aerotec werden weitere Stellenstreichungen geprüft. Eine Sprecherin des Unternehmens sagte am Donnerstag, dass davon mittelfristig 1100 der aktuell rund 3600 Mitarbeiter in Augsburg betroffen sein könnten. Nach Angaben der IG Metall wurde auf einer Betriebsversammlung angekündigt, dass bis 2023 mehr als 1000 Stellen abgebaut würden. Zuvor hatten mehrere Medien über einen Jobabbau bis zu dieser Höhe in den kommenden Jahren berichtet.

Der Unternehmenssprecherin zufolge wurde ein Restrukturierungsplan entwickelt, um eine langfristige Perspektive für Premium Aerotec zu entwickeln. Um Kosten zu reduzieren, sei auch der sozialverträgliche Abbau von Stellen möglich.

Premium Aerotech in Augsburg: Ende Dezember hatte es gebrannt

Vor einem Jahr war angekündigt worden, dass rund 500 Zeitarbeiter gehen sollen. Ende Dezember kam es dann zu einem Großbrand in dem Augsburger Werk. Wenige Wochen später wurde von Airbus das Aus des A380 verkündet, für den auch Premium Aerotec Teile produziert.

Premium Aerotec hat rund 10 000 Mitarbeiter. Der Hersteller liefert für zivile und militärische Flugzeuge Komponenten aus Aluminium, Titan und Carbon. In Deutschland hat der Airbus-Zulieferer vier weitere Werke: in Bremen, Hamburg, Nordenham und Varel. Daneben gibt es eine Fabrik in Rumänien.

dpa

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