Amis fahren auf deutsche Autos ab

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Logos der Autobauer BMW (links) und Mercedes. In den USA brummen die Geschäfte deutscher Autohersteller.

New York - In den USA brummen die Geschäfte deutscher Autohersteller. Im November konnten sich BMW und Daimler, VW und Audi bei ihren Kernmarken über zweistellige Absatzzuwächse freuen.

Für BMW ging es kräftig aufwärts: Die Kernmarke BMW legte im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 30 Prozent auf 20 297 verkaufte Wagen zu, wie das Unternehmen an seinem US-Sitz in Woodcliff Lake mitteilte. Seit Jahresbeginn haben die Münchner in den USA bislang 196 833 Fahrzeuge der Marke BMW abgesetzt. Dies entspricht einem Plus von fast 12 Prozent.

Auch Daimler verkaufte von seiner Kernmarke Mercedes-Benz deutlich mehr - plus 13,3 Prozent auf 19 037 Autos im November, wie die US- Vertriebsgesellschaft in Montvale berichtete. Dies war der höchste November-Absatz seit 2007. Die Stuttgarter haben damit die kurzzeitige Wachstumsdelle vom Oktober überwunden. Seit Jahresbeginn haben die Schwaben in den USA 203 468 Mercedes-Benz-Fahrzeuge verkauft und legten damit beim Absatz um 19,4 Prozent zu.

Das neue BMW 6er Cabrio

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Europas größter Autobauer Volkswagen steigerte seine Verkäufe im November um gut 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 20 189 Fahrzeuge, wie die US-Tochtergesellschaft in Herndon mitteilte. In den ersten elf Monaten kletterte der Absatz um 20,7 Prozent auf fast 233 000 Autos.

Mehr als die Hälfte des Absatzes im November entfiel auf den neuen Jetta, von dem 11 153 Stück verkauft wurden. Dies entspricht einem Plus von mehr als 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Einen guten Start legte auch die neue Generation des Geländewagens Touareg hin, der im November mit 837 Kunden mehr als doppelt so viele US-Käufer wie im Vorjahr fand. Damit wurden von dem Modell laut VW-Angaben so viele Autos in einem Monat verkauft wie seit Dezember 2007 nicht mehr.

2011: Der neue Mercedes-Benz SLS AMG GT3

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Der VW-Tochter Audi gelang im November ein neuer Rekord. Mit 9365 Fahrzeugen seien 37,5 Prozent mehr verkauft worden als im Vorjahr, teilte der Ingolstädter Autobauer mit. Laut Audi ist dies der vierte Rekordmonat in Folge und der achte Monat mit Bestwerten in diesem Jahr. Von Januar bis November hat der Autohersteller 91 083 Fahrzeuge in den USA verkauft, was einem Plus von mehr als 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Audi hat im November den neuen A8 auf den US-Markt gebracht, von dem den Angaben zufolge bereits 310 Modelle verkauft wurden. Besonders nachgefragt waren auch der A3 sowie der A3 TDI.

Porsche konnte seinen Absatz im November fast verdoppeln (plus 49 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat) und verkaufte 2416 Sport- und Geländewagen. Besonders gefragt war erneut die neue viertürige Limousine Panamera, von der mit 729 Stück fast doppelt so viel verkauft wurden wie im Vorjahr, wie die nordamerikanische Vertriebsgesellschaft in Atlanta mitteilte. Die neue Generation des Geländewagens Cayenne komme bei den Kunden so gut an, dass fast Lieferengpässe entstehen. Vom Cayenne wurden im November 997 Stück abgesetzt.

Der neue Audi A6

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Weniger rund lief es für Daimler beim Smart. Die Marke brach regelrecht ein. Von dem Kleinwagen wurden in den USA im November nur 211 Stück verkauft und damit 67,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. BMW kam mit dem Mini besser voran. Der Absatz stieg im November um 8,7 Prozent auf 2786 Autos, in ersten elf Monaten fiel aber noch ein geringes Minus von einem Prozent auf 41 324 Autos an.

dpa

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