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Nur ganz leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit

Landkreis - Die Arbeitslosenquote im Agenturbezirk Traunstein ist im Februar nur ganz leicht gestiegen. Wie es außerdem in Mühldorf, Altötting und dem BGL aussieht:

Die Arbeitslosenquote im Agenturbezirk Traunstein beträgt im Februar 4,5 Prozent, das sind 11 598 Menschen. Im Vergleich zu Januar sind 32 Menschen mehr in der Arbeitsvermittlung gemeldet, ein geringfügiger Anstieg um 0,3 Prozentpunkte. Im Februar 2014 waren es 150 Menschen mehr, die Quote lag ebenfalls bei 4,5 Prozent. Im Jahresvergleich sank die Anzahl der arbeitslosen Menschen um 1,3 Prozent.

Die Arbeitslosenquoten in den einzelnen Landkreisen: Landkreis Altötting 4,2 Prozent; Landkreis Berchtesgadener Land 5,7 Prozent, Landkreis Mühldorf 4,6 Prozent und Landkreis Traunstein 3,8 Prozent. Unter den 11 598 arbeitslos gemeldeten Menschen sind 7 141 Männer (61,6 Prozent) und 4 457 Frauen (38,4 Prozent). Die Arbeitslosenquote bei den Frauen isoliert beträgt 3,6 Prozent; bei den Männern sind es 5,2 Prozent. Analysiert nach Altersgruppen, liegt bei den Menschen zwischen 55 und 65 Jahren mit 5,8 Prozent die Arbeitslosigkeit am höchsten. 1 139 Gemeldete sind jünger als 25 Jahre, im Vorjahr waren es 1 225, im Vormonat Januar 1 125. Unter den 1 139 sind 195 junge Menschen unter 20 Jahre, die auf der Suche nach einer Ausbildung oder einer Arbeit sind. „Vom 16. bis 20. März findet wieder die Woche der Ausbildung statt“, erklärt Jutta Müller, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Traunstein, „mit den Halbjahreszeugnissen beginnt wieder die intensive Phase der Bewerbung. Wir appellieren an die Arbeitgeber, die noch Azubis suchen, einen mutigen zweiten Blick zu riskieren. Das kann eine Einladung zum Vorstellungsgespräch trotz schlechter Noten oder eine zweite Chance, beispielsweise mit einem Praktikum in den Ferien sein“, ermuntert Müller.

4 117 Menschen sind älter als 50 Jahre, im Vormonat waren es noch 27 weniger, im Vorjahr 37 weniger. Dieser leichte Anstieg um 0,9 Prozentpunkte im Jahresvergleich, steht dem Rückgang der allgemeinen Arbeitslosigkeit um 1,3 Prozent gegenüber. Der Anteil dieser Altersgruppe an der Gesamtheit beträgt 35,5 Prozent mit steigender Tendenz. Der Arbeitgeberservice meldet mit 2 480 aktuellen Stellen 342 Angebote mehr als im Januar. Im Vergleich zum Vorjahr sind es 207 Angebote mehr. 1 058 Stellenangebote sind neu aufgenommen worden. „445 Angebote sind für Teilzeitstellen, das sind 19,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Wir freuen uns über jeden Arbeitgeber, der sich für flexible Arbeitszeitmodelle entschließt. Um beruflich wieder einzusteigen, sind Teilzeitstellen eine gute Möglichkeit für alle Beteiligten“, so Müller. Im Bestand sind 547 Angebote von Personaldienstleistern in den verschiedensten Berufsfeldern, 385 für den Handel und die Kfz-Berufe, 330 aus dem Gesundheits- und Sozialwesen und 284 aus dem Gastgewerbe.

Landkreis Traunstein

Die Arbeitslosenquote im Landkreis Traunstein beträgt im Februar 3,8 Prozent, ein Gleichstand in der Quote zum Vormonat. Im Februar 2014 betrug sie noch 4,0 Prozent. 3 482 Menschen sind arbeitslos gemeldet, das sind 41 Menschen mehr als im Januar und 153 weniger als im Vorjahresmonat. Unter den derzeit 3 482 arbeitslosen Menschen sind 341 (Vorjahr 357) jüngere unter 25 Jahren, darunter 62 unter 20 Jahren. Der Anteil der Jungen am Gesamtbestand beträgt 9,8 Prozent, die isolierte Arbeitslosenquote 3,0 Prozent. 1 256 Ältere über 50 Jahre sind gemeldet, das sind 36,1 Prozent aller Arbeitslosen. Der Anteil der über 55-jährigen beträgt 22,7 Prozent der Gesamtheit, das sind 789 Menschen. 865 Menschen meldeten sich erstmals oder erneut arbeitslos, das sind 42,1 Prozent weniger, als im Hochwintermonat Januar mit 629 Menschen mehr. Darunter waren 510 Menschen aus Erwerbstätigkeit, 113 aus Ausbildung und 217 aus Nichterwerbstätigkeit.

„Den Telefonaktionstag zum beruflichen Wiedereinstieg nutzten Frauen aus allen vier Landkreisen für individuelle Informationen zur Qualifizierung“, erläutert Müller, „der Bewerbertag am 12. März, ist der nächste Schritt. Wir wollen damit gerade Frauen, die noch in der Familienphase sind begleiten und bestärken“, Müller abschließend. 822 Menschen konnten sich im Februar aus der Arbeitslosigkeit abmelden, das ist einer weniger als im Vormonat. Hiervon gingen 367 in Erwerbstätigkeit, 73 in Ausbildung, 333 in Nichterwerbstätigkeit und 49 machten keine Angabe. Getrennt nach Rechtskreisen werden 2 190 (Vormonat 2 123) Kunden von der Agentur für Arbeit (SGB III) und 1 292 (Vormonat 1 318) Kunden vom Jobcenter (SGB II) betreut. Der Arbeitgeberservice hat im Februar 434 neue Stellenangebote aufgenommen; das sind 243 mehr als im Vormonat (191). Der Bestand an offenen Arbeitsplätzen liegt bei 859, 149 oder 20,6 Prozent mehr als im Januar. Das Arbeitsstellenangebot hat im Berufsbereich Rohstoffgewinnung, Produktion und Fertigung mit 311 Angeboten den größten Anteil. Kaufmännische Dienstleistungen und Handel zeigen 157 Angebote und Gesundheit und Soziales 148 Angebote.

Landkreis Altötting

Die Arbeitslosenquote im Landkreis Altötting beträgt im Februar 4,2 Prozent, eine um 0,1 Prozentpunkte gesunkene Quote im Vergleich zum Januar. Im Vorjahresmonat 2014 betrug sie ebenfalls 4,2 Prozent. 2 541 Menschen sind arbeitslos gemeldet, das sind 51 Menschen mehr als vor einem Jahr, und 25 weniger als im Vormonat. Das bedeutet eine leichte Steigerung um 2,0 Prozent zum Vorjahr und einen geringfügigen Rückgang um 1,0 Prozent verglichen mit Januar. Darunter sind 249 (Vorjahr 251) Jüngere unter 25 und 905 (Vorjahr 886) Ältere über 50 Jahre. Bei den unter 20-jährigen sind 44 gemeldet, 13 mehr als im Januar und 4 weniger als im Februar 2014. 609 Menschen meldeten sich neu oder erneut arbeitslos, das sind 356 oder 36,9 Prozent weniger als noch im Januar. Hiervon kamen 275 aus Erwerbstätigkeit, 115 aus Ausbildung und 209 aus Nichterwerbstätigkeit. Dem stehen 631 Abmeldungen gegenüber, das sind 150 mehr als im Januar. 241 Menschen gaben als Grund die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit an, das sind 63 mehr als im Vormonat. 107 beginnen eine Ausbildung oder Qualifizierung. Getrennt nach Rechtskreisen waren 1 447 Menschen Kunden der Agentur und 1 094 Menschen Kunden des Jobcenters.

400 Stellen sind im aktuellen Bestand, 17 weniger als im Januar. Im Vorjahresvergleich ein Rückgang des Angebots um 19 Stellen, das entspricht einer Verringerung um 4,5 Prozent. 182 Stellen wurden neu gemeldet, das sind 68 mehr als im Januar und entspricht einem Anstieg um 59,6 Prozent. „Im Bestand sind aktuell auch 91 Angebote von Personaldienstleistern in den verschiedensten Berufen“, erläutert Müller, „für einen Einstieg, zur Branchenorientierung oder zur Überbrückung kann Zeitarbeit eine passende Möglichkeit sein“. Am 17. März organisiert die Geschäftsstelle Altötting eine Zeitarbeitsbörse mit allen Anbietern des Landkreises. 151 Angebote sind aktuell im Bereich Rohstoffgewinnung, Produktion und Fertigung, 59 aus Gesundheit und Soziales und 52 aus Verkehr und Logistik.

Landkreis Berchtesgadener Land

Die Arbeitslosenquote im Landkreis Berchtesgadener Land beträgt im Februar 5,7 Prozent. Das sind 2 815 Menschen, 19 mehr als im Januar. Im Vorjahresvergleich zeigt sich eine Steigerung um 1,6 Prozent, 44 Menschen mehr sind von Arbeitslosigkeit betroffen. 281 Jüngere unter 25 Jahren bilden 10,0 Prozent des Bestandes, im Januar war es einer weniger. Im Vorjahresmonat waren es noch 20 junge Menschen mehr. 1 013 Menschen sind älter als 50 Jahre, das sind 8 mehr als im Vormonat und 70 mehr als im Februar 2014. In der Gruppe der über 55-jährigen waren es im Januar 11 Menschen weniger, die Februarzahl zeigt 619. Bei den 682 registrierten Neumeldungen kamen 389 Menschen aus Erwerbstätigkeit, 108 haben eine Ausbildung oder Qualifizierung beendet. Im Januar waren es 1 309 Neuzugänge. Dieser deutliche Rückgang um 47,9 Prozent gegenüber Januar ist ein klarer Beleg für die saisonale Arbeitsmarktdynamik. 660 Menschen konnten im Februar ihre Arbeitslosigkeit beenden. Darunter 447 Kunden der Agentur für Arbeit (SGB III) und 213 Kunden des Jobcenters (SGB II). Hiervon gingen insgesamt 274 in Erwerbstätigkeit, 120 in Ausbildung, 241 in Nichterwerbstätigkeit und 25 machten hierzu keine Angaben.

Der Arbeitgeberservice in Bad Reichenhall hat im Februar 239 neue Stellenangebote aufgenommen; der Bestand an offenen Arbeitsplätzen liegt bei 541, das sind 83 mehr als im Vormonat und 36 mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres. 90 Stellenangebote stammen aus dem Gastgewerbe, hierunter sind die Köche, Küchen- und Zimmerpersonal, die für die Frühjahr-, Sommersaison gesucht werden. „Bei den eingeworbenen Ausbildungsstellen in der Hotellerie melden die Arbeitgeber kaum Bewerbungen“ erläutert Müller, „gerade in den Berufen des Hotel- und Gaststättengewerbes bieten sich vielfältige Aufstiegschancen und internationale Karrieremöglichkeiten; wer kreativ und kommunikativ ist, kann in Hotel- und Tourismusberufen schnell aufsteigen“, ermuntert Müller. 94 Stellen in den Gesundheitsberufen sind aktuell zu besetzen. Das Teilzeitangebot liegt mit 85 sozialversicherungspflichtigen Stellen um 23 höher als im Vorjahresmonat.

Landkreis Mühldorf

Die Arbeitslosenquote im Landkreis Mühldorf betrug im Februar 4,6 Prozent, das sind 2 760 Menschen. Im Januar lag die Quote bei demselben Wert, gleichwohl sind 3 Menschen weniger aktuell von Arbeitslosigkeit betroffen. Im Vorjahresmonat lag die Quote bei 4,8 Prozent; 92 Menschen mehr waren gemeldet. 943 Menschen sind älter als 50 Jahre (Vormonat 930), 585 darunter sind älter als 55 Jahre (Vormonat 577). Im Jahresvergleich ist es ein geringfügiger Rückgang um 0,8 Prozent bei den über 50-jährigen, das heißt 8 Menschen weniger dieser Altersgruppe sind gemeldet. 40 Jüngere unter 20 Jahren sind auf Arbeitssuche, im Vorjahresmonat waren es 54 und im Januar 4 weniger. „Wir beobachten die Anzahl der Jüngeren unter 20 Jahren sehr genau“, so Müller, „wir versuchen, die jungen Menschen zu einer Ausbildung zu motivieren, weil es immer noch gilt, dass eine Ausbildung die Basis für beruflichen Erfolg darstellt“, appelliert Müller.

Die Zahl derer unter 25 Jahren ist von Januar auf Februar um 3 auf 268 junge Menschen gestiegen, im Vorjahresvergleich um 48 oder 15,2 Prozent gesunken. Getrennt nach Rechtskreisen sind 1 479 Menschen Kunden der Agentur und 1 281 Menschen Kunden des Jobcenters. 689 Menschen meldeten sich im Februar arbeitslos, das sind 267 weniger als im Januar, ein Rückgang um 27,9 Prozent. Demgegenüber konnten fast genau so viele, das heißt 692 Menschen ihre Arbeitslosigkeit beenden. 230 darunter nahmen eine Erwerbstätigkeit auf, hiervon 192 Kunden der Agentur und 38 Kunden des Jobcenters. In Ausbildung und/oder Qualifizierung meldeten sich 129 Menschen ab (Agentur 61; Jobcenter 79). Der Stellenbestand ist seit Januar um 129 Angebote auf 680, das sind 23,4 Prozent mehr gestiegen. Im Februar 2014 waren es 191 weniger, das entspricht einem Anstieg von 39,1 Prozent. Darunter sind 203 neue Stellen, gegenüber 143 im Januar. Die jeweils größten Anteile des Bestandes bilden Angebote aus Produktion und Fertigung mit 216, Gesundheit und Soziales mit 142 und Verkehr und Logistik mit 140 freien Stellen.

Pressemeldung Arbeitsagentur

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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