Autoverkauf zieht weltweit kräftig an

Berlin - Die Autobauer können sich freuen, ihre Absatz-Zahlen gehen nach oben, und das rund um den Globus. Allerdings warnen Experten vor einer Abkühlung des Marktes.

Der weltweite Autoabsatz hat sich im März weiter erholt. In Westeuropa stieg die Zahl der Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahr um zwölf Prozent auf 1,6 Millionen Fahrzeuge, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) in Berlin mitteilte. Im ersten Quartal 2010 wurden hier elf Prozent mehr Pkw verkauft als im gleichen Zeitraum 2009. In vielen Ländern Europas sei aber im weiteren Jahresverlauf wegen der auslaufenden Konjunkturprogramme mit einer Abkühlung des Marktes zu rechnen.

Aufschwung in Asien 

Besonders stark macht sich der Aufschwung in Asien bemerkbar. Der japanische Pkw-Markt verbuchte nach Abgaben des Verbands im vergangenen Monat eine Absatzsteigerung von beinahe einem Viertel. In China legten die Autoverkäufe um 63 Prozent erneut kräftig zu. Im gesamten ersten Quartal wuchs der chinesische Markt um 77 Prozent auf fast 2,8 Millionen Fahrzeuge an. Demnach seien hier mehr als neun Prozent mehr Einheiten als in den USA verkauft worden. Die deutschen Hersteller beanspruchten in China einen Marktanteil von knapp 18 Prozent.

Gutes Plus in den USA

In den USA stieg der Absatz von Autos und kleinen Trucks im März gegenüber März 2009 um knapp ein Viertel. Seit Anfang des Jahres wurden auf dem US-Markt rund 2,5 Millionen Fahrzeuge verkauft.

Der VDA vertritt nach eigenen Angaben die Interessen der gesamten deutschen Automobilindustrie. Ihm gehören derzeit mehr als 600 Unternehmen an.

DAPD

Rubriklistenbild: © dpa

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