"Bündnis für unsere Bahn"

Bahn kommt bei Neueinstellungen voran

Ein Lokführer verlässt den Führerstand eines Regionalzuges der Deutschen Bahn. Die Bahn stellt zusätzliche Mitarbeiter ein. Foto: Arne Dedert/dpa
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Ein Lokführer verlässt den Führerstand eines Regionalzuges der Deutschen Bahn. Die Bahn stellt zusätzliche Mitarbeiter ein. Foto: Arne Dedert/dpa

Obwohl in der Corona-Krise die Fahrgastzahlen eingebrochen sind, will die Bahn an ihren Investitions- und Rekrutierungsvorhaben festhalten.

Berlin (dpa) - Im ersten Halbjahr hat die Deutsche Bahn eigenen Angaben zufolge rund 19.000 Bewerbern eine Stelle zugesagt. Damit sieht sie sich auf gutem Weg, das selbstgesteckte Ziel von 25.000 Neueinstellungen im laufenden Jahr zu erreichen.

Der Konzern habe trotz der enormen wirtschaftlichen Corona-Schäden seine Zusage eingelöst und auf Rekordniveau eingestellt, teilte Personalvorstand Martin Seiler der Deutschen Presse-Agentur mit. Schwerpunkte bei den Einstellungen lagen demnach im Instandhaltungs- und Bauprojektbereich.

Wie viele Stellen unterm Strich neu hinzukommen werden, wurde zunächst nicht bekannt. Im vergangenen Jahr hatte der bundeseigene Konzern 24.000 neue Beschäftigte eingestellt. Abzüglich derjenigen, die die Bahn verließen - etwa, weil sie in Rente gingen - blieb demnach ein Beschäftigungsaufbau von 8000 neuen Mitarbeitern.

Weil in der Corona-Krise die Fahrgastzahlen eingebrochen sind, hat der Konzern mit hohen Verlusten zu kämpfen. An ihren Investitions- und Rekrutierungsvorhaben will die Bahn trotzdem festhalten.

Der Bund als Eigentümer schießt Milliarden zu. Gespart werden soll vor allem beim Personal. "Um die Personaloffensive im Sinne einer Starken Schiene fortzusetzen, laufen aktuell Gespräche zu einer tariflichen Vereinbarung mit der EVG", der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft, teilte Seiler mit. Beide Seiten hatten sich Ende Mai in einem "Bündnis für unsere Bahn" zu den Zielen bekannt. Gerungen wird nun über den Weg.

© dpa-infocom, dpa:200726-99-925877/3

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